In Wien werden Wasser, Müll und Kanal an die Inflation angepasst. Bei den Richtwerten wurde hingegen zum Schutz der Mieter die Anpassung um ein weiteres Jahr verschoben.

Wien (OTS) „Was für die SPÖ-geführte Stadt Wien gilt, soll offenkundig nicht für private VermieterInnen gelten“, zeigt sich ÖHGB-Präsident RA Dr. Martin Prunbauer entrüstet und erinnert daran, dass im März dieses Jahres auf Betreiben der SPÖ das „Pandemiefolgenlinderungsgesetz“ im Parlament beschlossen wurde. Mit diesem Gesetz sollte den von der Krise geschüttelten Menschen Unterstützung bei den Wohnkosten verschafft werden. Von diesem „Geschenk“ der Politik auf Kosten der VermieterInnen profitierten ausnahmslos alle Menschen, deren Miete dem ohnehin preisgeregelten Segment angehört.

Als „Hohn“ bezeichnet Prunbauer nun die Begründung des SPÖ-Finanzstadtrates Peter Hanke, wonach es laufend Investitionen brauche, um die hohen Standards zu halten, die Wien als Vorbild für ganz Europa vorgibt.

„Das gilt nicht nur für Wiener Wasser, Müll und Kanal, sondern gleichermaßen für den Gebäudebestand“, kontert der Präsident des ÖHGB. „Hier sind Investitionen der EigentümerInnen mindestens genauso notwendig.“

In der Vergangenheit profitierte Wien enorm von seinem Stadtbild und lockte jedes Jahr unzählige TouristInnen in die Bundeshauptstadt. Damit Wien im Tourismus seine Attraktivität dauerhaft behält, ist die Erhaltung des Altbestandes von großer Bedeutung für die Wirtschaft.

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