ÖVP-Forschungssprecherin: Innovationspolitik ganzheitlich stärken – Zusammenspiel aller FTI-Akteure essenziell – Österreich braucht beste Hände und Köpfe

Wien (OTS/ÖVP-PK) Österreich muss sich des Werts seines Innovationsvorsprungs im Klaren sein. Dieser wird besonders stark von der Industrie genutzt, um Ideen in Wertschöpfung zu verwandeln und somit den Wirtschaftsstandort Österreich langfristig im internationalen Wettbewerb zu stärken. Das ist der Garant, damit wir unseren Wohlstand erhalten und ausbauen können. Wir brauchen daher einen ehrgeizigen Fahrplan für die nächsten zehn Jahre – das Ziel ist klar: Österreich muss einer der Top 3 Innovationsstandorte in Europa werden. Den Kurs dafür hat die Bundesregierung erfolgreich gesetzt, betonte die Sprecherin für Forschung, Digitalisierung und Innovation, Abg. z. NR. Therese Niss, anlässlich der Präsentation der Innovationsstrategie der WKO und des Positionspapiers der Industriellenvereinigung „Forschung. Technologie. Industrie. Lösungen für unsere Gesellschaft der Zukunft”.

Entscheidend sei ein ganzheitlicher Zugang und ein Schulterschluss zwischen Wirtschaft und Forschung. Nur durch das Zusammenspiel aller Akteure im Forschungsbereich und unserer Industrie, welche dann Innovationen in den Markt einbringt, kann der heimische Standort eine führende Rolle für ein innovatives Europa einnehmen. „Am Ende des Tages sollten die Grenzen zwischen Grundlagenforschung, angewandter Forschung und Entwicklung zunehmend aufgehoben werden“, so Niss, die zudem festhielt: „Die Überführung von neuen Ideen in wirtschaftliche Anwendungen muss genauso durch mehr Ressourcen gestärkt werden, wie die Förderung von exzellenter Grundlagenforschung.“

MINT-Nachwuchs ausweiten und Frauen stärker einbinden

Einen entscheidenden Stellhebel sieht Niss bei der Ausbildung und Qualifikation: „Wir brauchen die besten Hände und Köpfe in Österreich. Das kann nur gelingen, wenn wir Forschung und Technologie greifbarer machen und Österreich in eine Innovationsgesellschaft transformieren. Wir müssen den Kindern und Jugendlichen auf ihrem Bildungsweg die Chancen und Möglichkeiten in diesem Bereich besser aufzeigen. Von den Kindergärten bis zur Hochschule – Investitionen und Aktivitäten, die wir heute in diesem Zukunftsbereich setzen, entscheiden in wenigen Jahren über die Berufsaussichten der jungen Generation und über den Erfolg des Wirtschaftsstandorts Österreich – wir sind in der Verantwortung jetzt zu handeln!“, so Niss. Vor allem müsse es so schnell wie möglich gelingen, mehr Frauen und Mädchen in technische Berufe und Ausbildungen zu bringen. Denn derzeit bleibe weibliches Talent in diesem Bereich vielfach ungenutzt. Eine bessere Einbindung der Frauen reduziere den Fachkräftemangel und verhelfe Frauen in gut bezahlte Positionen – „eine Win-win-Situation, wie es sie besser nicht geben könnte“, so Niss abschließend.

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