Weltraumstrategie wurde an Parlament übermittelt. Sprecherin für Forschung, Digitalisierung und Innovation sieht „riesige Chance für Wirtschaftsstandort Österreich“

Wien (OTS/ÖVP-PK) Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) hat eine neue Weltraum-Strategie ausgearbeitet und diese ans Parlament übermittelt. „Es ist uns wichtig, dass der Weltraum wieder in den Fokus der Menschheit rückt. Er weckt Neugierde für das Unbekannte und kann ganze Generationen für Technik, Forschung und Wissenschaft begeistern. Insbesondere der MINT-Bereich als Zukunftsbranche kann davon profitieren“, so die ÖVP-Sprecherin für Forschung, Digitalisierung und Innovation, Abg. Therese Niss, gemeinsam mit ihrem Kollegen von den Grünen, Hermann Weratschnig.

„Mit der nun vorgelegten Österreichischen Weltraumstrategie 2030+ steckt das BMK einen ambitionierten Pfad für das heimische Weltraumengagement ab und stellt die Weichen für eine nachhaltige Entwicklung und Nutzung künftiger Schlüsseltechnologien“, unterstreicht Weratschnig, Verkehrssprecher der Grünen, zum wichtigen Strategiepapier des Klimaschutzministeriums. „Wir müssen heute sicherstellen, dass auch künftige Generationen einen lebenswerten Planeten und einen sicheren Zugang zum Weltraum vorfinden werden. Österreich hat hierzu bereits viel Expertise unter Beweis stellen können und soll dieses Engagement auch im Rahmen internationaler Kooperationen künftig noch weiter verstärken“, erklärt Weratschnig.

Niss: „Der Weltraumsektor als emerging market bietet bereits mehr als 1.000 Menschen in Österreich einen Arbeitsplatz. Schafft es Österreich, ein Vorreiter zu werden, können zahlreiche neue Arbeitsplätze entstehen. Das ist eine riesige Chance für den Wirtschaftsstandort Österreich und die heimischen, innovativen Unternehmen. Mit der neuen Weltraum-Strategie sollen innovative Betriebe in diesem Bereich unterstützet und im Land gehalten werden. Die Weltraumsparte soll noch stärker dazu beitragen, durch Forschung & Innovation die Umwelt und das Klima zu schützen“, so Niss.

„Weltraumbasierte Daten sind für eine nachhaltige Politikgestaltung und für innovative Lösungen im Kampf gegen die Klimakrise von enorm hohem Nutzen. Deshalb hat Österreich seinen Fokus mit der Weltraumstrategie auch klar auf Umwelt und Klima sowie auf internationale Kooperation gelegt. Auch der Bau- und Energiesektor, der Katastrophenschutz und der Mobilitätsbereich werden hiervon nachhaltig profitieren können. Das stärkt Österreichs Weg einer grünen, digitalen und nachhaltigen Transformation“, ist der Verkehrssprecher der Grünen überzeugt.

Infos über die Weltraumstrategie 2030+:

– Die aktuelle Weltraumstrategie stammt aus dem Jahr 2012 – seither haben sich der Kontext sowie die Player im Weltraum stark verändert.

– Veränderung und Weiterentwicklung u.a. durch das satellitengestützte Erdbeobachtungssystem Copernicus, Weltraumtätigkeiten privater Unternehmer (New Space) und verstärkte internationale Zusammenarbeit.

– Die Strategie wurde überarbeitet, um den neuen Herausforderungen zu entsprechen.

– Die Strategie definiert auf Basis einer Vision von Österreichs Rolle im Weltraumbereich für das Jahr 2030 sechs Ziele und leitet daraus Teilziele sowie kurz- bis langfristige Maßnahmen ab.

– Der Fokus liegt im Bereich Klima- und Umweltschutz. Auch die Potentiale der heimischen Unternehmen, sowie die Bedeutung von New Space und Förderung von Talenten sind wesentliche Elemente.

Ziele der Weltraumstrategie 2030+:

Ziel 1: Nachhaltige Entwicklung auf der Erde und im Weltall

Ziel 2: Wettbewerbsfähiger Weltraumsektor mit hoher Wertschöpfung und nachhaltigen Arbeitsplätzen in Österreich

Ziel 3: Wissenschaftliche Exzellenz für die Erforschung des Weltalls und der Erde

Ziel 4: Weltraum für alle Lebensbereiche

Ziel 5: Talente und Diversität für den Weltraum

Ziel 6: Weltraumdialog mit der Bevölkerung

Die Weltraumstrategie wurde an das Parlament übermittelt und ist öffentlich:

https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/III/III_00389/index.shtml#tab-Uebersicht

(Schluss)

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