„Wer rasch hilft, hilft doppelt“, so WBNÖ Direktor Harald Servus zum Umsatzersatz. „Ähnliche Instrumente müssen auch für indirekt betroffene Betriebe dringend umgesetzt werden.“

St. Pölten (OTS) „Das wichtigste in der derzeitigen Situation ist, dass die vom Lockdown betroffenen Betriebe rasch Hilfsgelder ausgezahlt bekommen. Die Zahlung der Weihnachtsgelder steht unmittelbar bevor und den Unternehmen fehlt das Geld aus den Umsätzen“, sagt Wirtschaftsbund NÖ Direktor Harald Servus zur Dringlichkeit der Wirtschaftshilfen im derzeitigen Lockdown. „Es ist deshalb eine gute Nachricht, dass die behördlich geschlossenen Unternehmen ab heute Nachmittag den Umsatzersatz beantragen können. Danke an Finanzminister Blümel für seinen Einsatz. Es ist gerade jetzt wichtig, schnell und unbürokratisch zu helfen, denn der Lockdown kam für viele Unternehmen zum schlechtesten Zeitpunkt“, so Harald Servus.

„Weiters ist es wichtig, dass der Fixkostenzuschuss 2 nun beantragt werden kann, denn auch anderen Unternehmen, die nicht vom Umsatzersatz profitieren, benötigen in dieser wirtschaftlich schwierigen Situation genauso dringend Unterstützung“, weist Harald Servus auf die Probleme in anderen „offenen“ Branchen hin. „Die Coronapandemie hat zu erheblichen, unvorhersehbaren Umsatzeinbrüchen während des ganzen Jahres 2020 geführt, wodurch viele Betriebe vor große Probleme gestellt werden. Der Fixkostenzuschuss 2 bringt hier den dringend erwarteten nächsten Schritt bei der Unterstützung.“

„Darüber hinaus ist es aber notwendig, analog zum Umsatzersatz die bereits angekündigte zusätzliche Hilfe für die vom Lockdown indirekt betroffenen Unternehmen aufzulegen“, fordert WBNÖ Direktor Harald Servus. „Viele Betriebe wie Getränkehändler, Wäschereien, Hotelausstatter, Reisebüros oder einfach der örtliche Bäcker oder Fleischhauer hängen zu einem sehr hohen Maß von Gastronomie und Hotellerie ab. Der Lockdown trifft diese Unternehmen genauso hart, auch wenn ihre Betriebe nicht behördlich geschlossen sind“, sagt Harald Servus. „Es braucht rasch Hilfe für alle Branchen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, damit unser Wirtschaftsmotor auch nach Corona rund läuft.“

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