Wien (OTS) Die Nominierungen zum Österreichischen Filmpreis 2022 wurden heute im Rahmen einer Pressekonferenz im Ringturm des Wiener Städtische Versicherungsvereins bekanntgegeben.

Insgesamt wurden 19 Filme bzw. 77 Filmschaffende mit Nominierungen bedacht. FUCHS IM BAU und GROSSE FREIHEIT führen die Liste der nominierten Filme mit je 10 Nominierungen an, gefolgt von HINTERLAND und SCHACHNOVELLE mit je 6 Nominierungen sowie MONEYBOYS mit 5 Nominierungen. Die Liste mit allen Nominierungen finden Sie hier.

Der 12. Österreichische Filmpreis findet erneut zur Sommerzeit statt. Die Gala geht am 30. Juni 2022 im Auditorium Grafenegg, Niederösterreich über die Bühne und wird von Regisseurin und Drehbuchautorin Clara Stern inszeniert.

Die elektronische Pressemappe und eine Auswahl der Pressefotos können auf unserer Website heruntergeladen werden. Die Pressekonferenz kann noch eine Woche lang auf der ORF-TVthek nachgesehen werden.

Moderiert wurde die Pressekonferenz von Schauspieler Andreas Kiendl.

Die anwesenden Partner:innen und Förderer der Akademie forderten in ihren Statements einstimmig die Einführung der längst überfälligen Investitionsprämie für Filmproduktionen. Insgesamt war die Veranstaltung von großem Commitment und Teamgeist getragen.

Gala-Regisseurin Clara Stern verriet im Gespräch den diesjährigen künstlerischen Schwerpunkt: „Ich möchte das Motto vom letzten Jahr ,Wir sind Kino’ weiterdenken: Heuer heißt es ,All Together Now’. Ich verspreche, dass es ein kurzweiliger Abend wird, bei dem es um das Gemeinsame geht.“

Verena Altenberger, Präsidentin der Akademie des Österreichischen Films, sprach über Filmliebe: „Egal, wo ich bisher auf der Welt war, überall wird der österreichische Film bewundert. Mein Wunsch ist es, die Liebe zum österreichischen Film auch im eigenen Land anzufachen. Ich bin davon überzeugt, dass Filme die Welt verändern und verbessern können. Auch deshalb brauchen wir den österreichischen Film.“

Arash T. Riahi, Präsident der Akademie des Österreichischen Films, schickte eine Videobotschaft: „Hoch lebe das Kino und die Freiheit der Kunst!“ Auch er forderte die Einführung der Investitionsprämie.

Alexandra Valent, Projektleiterin Österreichischer Filmpreis: „Die Akademie möchte sich öffnen – in einem ersten Schritt können seit diesem Jahr auch Regieassistent:innen und Produktionsleiter:innen ordentliche Mitglieder werden und mitwählen. Eine weitere Neuerung im Sinne der Vielfalt ist, dass es in den Kategorien BESTER SPIELFILM, BESTER DOKUMENTARFILM und BESTER KURZFILM erstmalig vier Nominierungen gibt.“

Der Vorstand der Akademie des Österreichischen Films wurde von Mercedes Echerer, Andreas Kiendl, Thomas Kürzl, Jakob Pochlatko, Hannes Salat und Claudia Wohlgenannt vertreten. Echerer appellierte: „Das Gemeinsame wurde heute von allen mit viel Empathie betont. Daher fordere ich Sie auf: Lassen Sie uns mehrmals im Jahr institutionalisierte Treffen zwischen der Politik und den Filmschaffenden abhalten – es wäre klug, wenn wir über den Tellerrand schauen und dort, wo nötig, auch gemeinsam europäische Lösungen finden.“

Akademie-Geschäftsführerin Katharina Albrecht-Stadler setzte den Schlusspunkt: „Ich gratuliere im Namen der Akademie allen Nominierten. Es war ein starkes Kinojahr und wir sind voller Vorfreude auf die große sommerliche Gala in Grafenegg.“

Folgende Akademie-Partner:innen aus Kultur, Politik und Wirtschaft gaben je ein sehr persönliches und eindringliches Statement und verlasen im Anschluss auch die Nominierungen:

  • Karl Wilfing, Präsident des NÖ Landtages in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner
  • Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (Videobotschaft)
  • Andrea Mayer, Staatssekretärin für Kunst und Kultur im BMKÖS
  • Veronica Kaup-Hasler, amtsführende Stadträtin für Kultur und Wissenschaft in Wien
  • Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich
  • Maria Smodics-Neumann, Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer Wien in Vertretung von Präsident Walter Ruck
  • Teresa Indjein, Leiterin der Sektion für internationale Kulturangelegenheiten, Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
  • Roland Teichmann, Direktor Österreichisches Filminstitut
  • Christine Dollhofer, Geschäftsführerin Filmfonds Wien
  • Gernot Schödl, Geschäftsführer VdFS – Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden
  • Veit Heiduschka, Geschäftsführer VAM – Verwertungsgesellschaft für audiovisuelle Medien
  • Stefanie Groiss-Horowitz, ORF-Programmdirektorin
  • Peter Schöber, Programmgeschäftsführer ORF III

Im zweiten Wahlgang des notariell überwachten Wahlverfahrens entscheiden ab morgen, 6. Mai 2022, die ordentlichen Akademie-Mitglieder über die Preise, die bei der Gala im Sommer an die Filmschaffenden verliehen werden.

ORF 1 und ORF 2 bringen rund um den Österreichischen Filmpreis 2022 wieder ein umfangreiches Programm aus Spiel- und Dokumentarfilmen sowie Reportagen. Auf ORF III wird es zudem einen Programmabend im Zeichen der Gala geben. Darüber hinaus wird die Gala vom ORF live via TVthek gestreamt.

Der Abend der Nominierten wird am 22. Juni 2022 an Bord der MS Kaiserin Elisabeth II stattfinden. Herzlichen Dank an die DDSG Blue Danube für die Unterstützung. Nur mit persönlicher Einladung!

Als Premiumpartner konnten die Österreichischen Lotterien gewonnen werden. Im Rahmen dieser Kooperation findet am 29. September der „Lotterien Tag“ unter dem Motto „Filmpreis on Tour“ statt. Im Zuge dieses Tages gibt es in ganz Österreich in Zusammenarbeit mit den teilnehmenden Kinos die Möglichkeit, die Preisträgerfilme des Filmpreises 2022 in den Kategorien „Bester Spielfilm”, „Bester Dokumentarfilm” und „Bester Kurzfilm” gratis zu sehen. Herzlichen Dank an Generaldirektor Erwin van Lambaart für die Grußworte im Zuge der Pressekonferenz – die Akademie freut sich auf eine langfristige Zusammenarbeit!

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