Der Österreichische Cartellverband (ÖCV) verlangt ein Ende der Pensions-Farce. Geschönte Zahlen sind kein Ersatz für Reformen.

Wien (OTS) „Dieses Schönfärben von Zahlen und Statistiken ist verantwortungslos!“ Peter Neuböck, Präsident des Österreichischen Cartellverbandes (ÖCV), ist über das Verhalten von Sozialminister Stöger verärgert. „Zahlreiche Expertenmeinungen – jüngst auch wieder der Internationale Währungsfonds (IWF) – mahnen uns dringend zu Reformen. Stattdessen wird die Situation schöngefärbt, quasi nach dem Motto ‚Hinter mir die Sintflut’. Wie soll die nächste Generation das bewältigen?“

ÖCV-Präsident Neuböck appelliert, endlich an die Jugend zu denken:
„Man wirft uns vor, mit unseren Forderungen zu verunsichern. Tatsache ist: Mit offensichtlich geschönten Zahlen und ohne Aussicht auf Pension ist es Minister Stöger, der uns alle verunsichert. Es scheint ihn nicht zu kümmern, wer in den kommenden Jahrzehnten noch eine Pension bekommt, solange seine und die seiner Kernwähler sicher ist!“

Die Österreicher gehen so früh in Pension wie in den Siebzigern, die Lebenserwartung ist dabei signifikant gestiegen. Bald werden auch die Babyboomer den Ruhestand antreten, weitere Finanzierungsprobleme sind vorprogrammiert. „Schon jetzt muss das Pensionssystem mit einem Viertel des gesamten Bundesbudgets gestützt werden – mit Appeasement-Politik und ‚Fake News’ lösen wir das Problem nicht!“, ist Neuböck erbost.

Der Österreichische Cartellverband (ÖCV) ist mit über 13.000 Mitgliedern der größte Akademikerverband in Österreich. Mit seinen 49 katholischen Studentenverbindungen ist er in allen großen Städten des Landes vertreten.

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