Wien (OTS/SK) „Nach einem Jahr hat der Gesundheitsminister endlich nach massivem öffentlichem Druck reagiert und eines seiner wichtigsten Beratungsgremien, den Obersten Sanitätsrat, wieder eingesetzt“, kommentiert SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher die heutige Bekanntgabe von Minister Anschober. „Es war völlig unverständlich, dass Anschober in Zeiten einer Jahrhundert-Pandemie auf den OSR verzichtet. „Gerade jetzt braucht der Minister in seinem Haus jeden zusätzlichen unabhängigen Sachverstand aus dem Bereich der öffentlichen Gesundheit, etwa zur Wirksamkeitsbewertung der Lockdown-Maßnahmen oder der Begleitung und Evaluierung des heiklen Öffnungsprozesses“, so Kucher. ****

In diesem Gremium sind Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Pflege sowie Ärzte- und Apothekerkammer. „Darauf zu verzichten war nicht nur unverständlich, es war auch rechtswidrig. Denn das Gesetz schreibt die Einsetzung des Gremiums vor. Insofern ist es zwar reichlich spät, aber gut, dass der Minister heute seiner Verpflichtung endlich nachkommt“, so Kucher. (Schluss) sl/bj

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