E-Tankstellen sollten auch vergleichbar sein

Wien (OTS) Heute, Montag, endet die Begutachtungsfrist zur Verlängerung der sogenannten Spritpreisverordnungen. “Wir begrüßen die Verlängerung, denn ohne Transparenz gibt es keinen fairen Wettbewerb. Alleine die Spritpreisapplikationen des ÖAMTC werden im Schnitt über eine halbe Million mal im Monat aufgerufen”, hält ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexperte Martin Grasslober fest. Damit bleibt zum einen die Meldung der aktuellen Spritpreise an die offizielle Datenbank verpflichtend und zum anderen dürfen die Preise nur einmal täglich, nämlich um zwölf Uhr Mittags, erhöht werden. Preissenkungen sind hingegen zu jedem Zeitpunkt möglich.

In seiner Stellungnahme hat der ÖAMTC jedoch darauf hingewiesen, dass der Zeitpunkt der einmal täglich erlaubten Preiserhöhung, vorverlegt werden sollte. “Derzeit zeigt die Praxis, dass die Preise um zwölf Uhr meist überproportional angehoben werden, um danach ausreichend Spielraum für Senkungen zu haben”, erklärt Grasslober. “Da nicht alle knapp vor zwölf Uhr tanken können, wäre ein früherer Zeitpunkt, beispielsweise neun Uhr, klar im Sinne der Konsumenten.” Im Sinne des E-Mobilitäts-Paketes der Bundesregierung erscheint es zudem sinnvoll, sämtliche E-Ladestationen in die Spritpreisdatenbank aufzunehmen. “Damit wären gesicherte Informationen über die österreichweite Ladeinfrastruktur für Konsumenten verfügbar und Preisvergleiche einfach möglich”, stellt Grasslober abschließend fest.

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