A1 Telekom, BIG, Österreichische Post und VERBUND starten gemeinsam mit Capgemini und Microsoft einen Wettbewerb zur Verringerung der Co2-Emissionen mit Advanced Analytics

Wien (OTS) 14.07.2021 In einer gemeinsamen Initiative mit Capgemini und Microsoft starten die ÖBAG und vier ihrer großen Beteiligungsunternehmen – die A1 Telekom, der BIG-Konzern, die Österreichische Post und VERBUND – eine Initiative in der Nutzung von digitalen Möglichkeiten für eine nachhaltige Zukunft. Ziel der im Herbst 2021 stattfindenden österreichischen „Sustainability Data Science Challenge 2021“ ist es, auf Basis von Data-Science-Modellen den ökologischen Fußabdruck von Liegenschaften zu ermitteln und Wege aufzuzeigen, wie die Co2-Emissionen verringert, Biodiversität gefördert und erneuerbare Energiequellen genutzt werden können. Studierende, Data Scientisten und Startups können sich ab sofort für den Wettbewerb anmelden. Die Teilnehmenden erwartet ein attraktiver realer Use-Case, Weiterbildungsmaßnahmen in Form von Trainigns und ein Preisgeld in der Höhe von 5.000 Euro für das Gewinnerteam. LINK

Wettbewerb: Big Data für eine grüne Zukunft

Immer mehr Unternehmen nutzen datenbasierte Technologien, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Mit mehr als 30 Prozent zählt der Gebäudesektor neben der Industrie, dem Verkehr und der Landwirtschaft zu den größten Verursachern von Treibhausgasen europaweit. Gleichzeitig gibt es im Bereich der erneuerbaren Energien noch ein Vielfaches an ungenutzten Potenzialen. Diesen zwei Herausforderungen widmet sich die nun gestartete Initiative der ÖBAG-Beteiligungsunternehmen gemeinsam mit Capgemini und Microsoft. Im Zuge der Challenge sollen die Herausforderungen und Optimierungspotentiale einzelner Liegenschaften in Bezug auf die Förderung von Biodiversität und die Nutzung von neuen Energiekonzepten mittels Big Data analysiert werden.

Zielvorgabe für die Teilnehmenden ist es, auf Basis unterschiedlichster Daten (u.a. Luftaufnahmen, Wetterdaten und Energieverbrauch) und durch die Anwendung künstlicher Intelligenz einen innovativen Ansatz zur Verringerung des Co2-Fussabdrucks gesamter Liegenschaften und Immobilienportfolios zu entwickeln. Essentiell dabei ist laut den Initiatoren ein holistischer Ansatz für die Integration von Energiemanagement und Freiflächengestaltung, um das KI-Modell zukünftig auch für weitere Anwendungsgebiete nutzen zu können.

Wer kann mitmachen?

Zum Wettbewerb eingeladen sind Bachelor- und Masterstudent*innen mit Data-Science-Wissen sowie Data-Science-Professionals und Startups. Capgemini und Microsoft unterstützen die Teilnehmenden bei der Entwicklung und Implementierung skalierbarer KI-Modelle. Als Experte und Service Provider von Microsoft Azure wird A1 den Teilnehmer*innen der Challenge bei technischen Fragestellungen helfen. Die Challenge läuft über einen Zeitraum von sechs Wochen und wird von Oktober 2021 bis November 2021 stattfinden. Weitere Details und die Möglichkeit zur Anmeldung find sich unter diesem LINK.

Erfolgsmodell „Branchenübergreifende Initiative“

Mit der „Sustainability Data Science Challenge 2021“ wird nicht nur an sehr konkreten Zielen und zukunftsweisenden Modellen gearbeitet, sie stellt auch ein weiteres Beispiel für die branchenübergreifende Zusammenarbeit von ÖBAG-Unternehmen und weiteren Playern der österreichischen Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung dar – für eine zielorientierte Nutzung von Synergien im Kampf gegen die Klimakrise.

Statements Projektinitiatoren

„Die unbeirrte Arbeit an der Verringerung der Co2-Emissionen ist klarer Auftrag sowohl unseres staatlichen Eigentümers als auch der EU. Wir als Vermögensverwalterin der Österreicher*innen sehen darin auch eine Verpflichtung. Initiativen wie die Sustainability Data Science Challenge stehen beispielgebend für den Weg, den die ÖBAG und ihre Beteiligungsunternehmen im Bereich der Nachhaltigkeit eingeschlagen haben: konsequente Zielverfolgung, effektive Maßnahmen, gemeinsame Anstrengung und das auch auf neuen und innovativen Wegen“, unterstreicht ÖBAG-Vorstand Christine Catasta die Wichtigkeit der Initiative.

Hermann Erlach, General Manager Microsoft Österreich: „Mit jeder Maßnahme in Sachen Nachhaltigkeit investieren wir aktiv in unsere Zukunft – es braucht aber noch viel mehr. Wir sind überzeugt, dass Technologie der Schlüssel zu bleibendem Wandel sein kann. Die nächste Generation an Pionier*innen aus jedem Bereich steht bereits in den Startlöchern, um uns mit ihren innovativen Ideen in eine grünere Zukunft zu führen. Sie zu fördern ist ein wichtiger Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Microsoft und steht auch bei der ‚Sustainability Data Science Challenge 2021‘ klar im Vordergrund.“

Michael Danninger, COO Capgemini Consulting Österreich: „Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Eckpfeiler unserer strategischen Ambitionen. Deshalb nutzen wir intelligente Technologien und Daten um für unsere Kunden innovative Lösungen zur erfolgreichen Reduktion des ökologischen Fußabdrucks zu entwickeln. Hier ist die Data Science Challenge ein gutes Beispiel, wo wir unsere Expertise in künstlicher Intelligenz gezielt einsetzen und in einer unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen, österreichischen Wirtschaft leisten.“

Statements teilnehmende Unternehmen

Thomas Arnoldner, CEO A1 Telekom Austria Group: „Die A1 Telekom Austria Group hat eine lange Tradition im Bereich Nachhaltigkeit. Seit 2020 haben wir das Thema mit unserer ESG Strategie, die auch Teil der Unternehmensstrategie ist, auf eine neue Ebene gehoben. Zudem bestätigen die Ergebnisse einer aktuellen Studie über den Zusammenhang und die Potenziale von Digitalisierung und Klimawandel, dass wir mit unserer digitalen Infrastruktur ein zentraler Wegbereiter für eine grüne und digitale Transformation sind. Daher sind wir sehr gerne bei der Sustainability Data Science Challenge dabei.“

Michael Strugl, CEO VERBUND: „Die Energiewende ist ein gewaltiger Transformationsprozess und das wohl wichtigste Projekt unserer Zeit. Politik, Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft – wir müssen alle an einem Strang ziehen um die nationalen und globalen Klimaziele zu erreichen und unseren Planeten für nachfolgende Generationen lebenswert zu erhalten. Der Einsatz von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz werden uns dabei einen entscheidenden Schritt voranbringen. Wir freuen uns auf die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit und auf spannende Erkenntnisse und Lösungen aus der Sustainability Data Challenge.“

Georg Pölzl, Generaldirektor der Österreichischen Post: „Die Österreichische Post trägt als Logistikunternehmen eine besondere Verantwortung für unsere Umwelt. Um dieser gerecht zu werden, analysieren wir aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen konsequent und passen unsere Maßnahmen und auch Ziele entsprechend an. Für uns war von Anfang an klar, dass wir an dieser Challenge teilnehmen und wir sind zuversichtlich, dass wir dadurch dem Ziel zur Verringerung des CO2-Fußabrucks ganzer Liegenschaften wieder ein Stück näherkommen.“

Hans-Peter Weiss, CEO BIG-Konzern: „Vor dem Hintergrund, dass 30 Prozent des Energieverbrauchs in Österreich auf den Immobiliensektor entfallen, sind stetig innovative Ansätze gefordert. Die zwei Anwendungsbeispiele für den optimierten Einsatz von erneuerbaren Energien und die Forcierung von Artenvielfalt decken sich hervorragend mit unseren Aktivitäten für nachhaltiges Bauen und Bewirtschaften von Gebäuden. Wir sind gespannt, welche Lösungen im Rahmen der Challenge gefunden werden.”

Rückfragen & Kontakt:

ÖBAG:
Mag. Melanie Elisabeth Laure
T: +43 1 711 14-203
Mobil: +43 664 825 8579
E-Mail: melanie.laure@oebag.gv.at
www.oebag.gv.at



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