Klagenfurt (OTS) Eine „Garantie“, dass der öffentliche Zugang zum Hafnersee weiter erhalten bleibt und dass die derzeitige Koalition keine weiteren Maßnahmen ergreift, die dies gefährden könnten, fordern heute LR Gerhard Köfer und LAbg. Hartmut Prasch (Team Kärnten) von LH Kaiser und LHStv. Schaunig ein: „Wir verlangen von den beiden SPÖ-Politikern eine eidesstattliche Erklärung, dass nichts in Richtung der Einschränkung des öffentlichen Seezugangs unternommen wird. Nur eine solche Erklärung schafft Verbindlichkeit, die in den letzten Wochen und Monaten verloren gegangen ist.“ Für Köfer sei klar, dass die Liegenschaft im Besitz des Landes verbleiben muss: „Der von der Seeimmobiliengesellschaft gestartete Verkaufsversuch war ein Treppenwitz, der für massive Irritationen gesorgt und gleichzeitig zu einem Vertrauensverlust gegenüber dem SIG-Geschäftsführer geführt hat.“  

Köfer ergänzt, dass die derzeitige Situation am Hafnersee so sei, dass sich der bestehende Tourismusbetrieb zu einem großen Teil aus den Einnahmen des Campings finanziert: „Alleine die Einnahmen, die durch die Dauercamper lukriert werden, belaufen sich auf rund 400.000 Euro und das jährlich. Große Wiesenflächen werden zudem für das GTI-Treffen und zahlreiche Jugendcamps von der Wasserrettung oder den Pfadfindern genutzt.“ Wie Köfer weiß, besteht für diese Flächen aber keine Widmung: „Unser Vorschlag wäre, dass diese Flächen ebenfalls für Camping gewidmet werden. Die notwendige Infrastruktur – Strom, Wasser und Sanitäranlagen – wäre bereits vorhanden. Der See ist außerdem ein Anglerparadies sowie ein außergewöhnliches Naherholungsgebiet für Einheimische und das soll auch so bleiben.“

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