VertreterInnen der arbeitenden Menschen gehören ins Parlament

Wien (OTS/ÖGB) „Der ÖGB weist den Vorwurf, dass GewerkschafterInnen als Abgeordnete die Sozialpartnerschaft gefährden würden, entschieden zurück. Es entzieht sich meinem Verständnis, was daran problematisch sein sollte, wenn GewerkschafterInnen im Parlament vertreten sind. Das ist demokratiepolitisch absolut sinnvoll! Immerhin stellen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen enorm hohen Anteil der Bevölkerung“.

Zur Gleichstellung von ArbeiterInnen und Angestellten erklärt Foglar, dass diese Forderung nicht unbedingt überraschend kommen würde, sondern bereits seit Jahrzehnten auf der Agenda der Gewerkschaften stünde. Bezüglich der Änderungen bei der Entgeltfortzahlung, macht er darauf aufmerksam, dass es sich bei dem Entwurf, den die SPÖ jetzt eingebracht hat, um einen Vorschlag handelt, an dem die ExpertInnen auf Sozialpartnerebene schon sehr lange gearbeitet haben. „Ich verstehe die Aufregung wirklich nicht. Immerhin hat der ÖVP-Vorsitzende Sebastian Kurz sich in seinem Programm plötzlich für die Gleichstellung von ArbeiterInnen und Angestellten eingesetzt. Es ist klar, dass im Wahlkampf bei manchen die Nerven blank liegen, aber seinen Frust nun an den GewerkschafterInnen im Nationalrat auszulassen, ist inakzeptabel.“

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