Studie bestätigt dringenden Handlungsbedarf

Wien. (OTS) Eindrucksvoller könnte der Handlungsbedarf nicht bestätigt werden: Neun von zehn Arbeitslosen in Österreich müssen mit einem monatlichen Einkommen unter 1200 Euro klar unter der Armutsgrenze (aktuell 1328 Euro) leben, 97 Prozent haben weniger als 1400 Euro netto monatliches Einkommen, das belegt eine Studie des SORA-Instituts.

„Da müssen wirklich alle Alarmglocken läuten“, fordert ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian einmal mehr: „Das Arbeitslosengeld muss endlich erhöht werden! Die Erhöhung wäre schnell umsetzbar, treffsicher und nachhaltig. Außerdem würde der Konsum angekurbelt, die Menschen hätten mehr Geld zum Ausgeben.“ Aktuell beträgt das Arbeitslosengeld 55 Prozent des letzten Lohns bzw. Gehalts, der ÖGB fordert eine Erhöhung auf 70 Prozent.

Arbeitslose Menschen brauchen auch mehr Perspektiven, erinnert Katzian weiters an die Forderung des ÖGB, die aktive Arbeitsmarktpolitik voranzutreiben: „Gutes Leben braucht mehr Chancen und finanzielle Absicherung!“

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