Nicht zulassen, dass Menschen gegeneinander aufgehetzt werden

Wien (OTS) Am 27. Jänner jährt sich die Befreiung des Vernichtungslagers Ausschwitz bereits zum 74. Mal. „Die Auseinandersetzung mit dieser Zeit, das Gedenken an die Opfer und vor allem sich bewusst zu machen, auf welchem Nährboden der Nationalsozialismus in Österreich damals entstehen konnte: Genau das ist heute wichtiger denn je“, meint ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian. 

Die Menschen, die als Zeitzeugen und Zeitzeuginnen darüber berichten können, werden bald nicht mehr leben. „Wir sind es den Opfern schuldig, ihnen eine Stimme zu geben, unsere Geschichte aufzuarbeiten und daraus zu lernen. Nur wer die Verbrechen der Geschichte kennt und weiß, was Menschen imstande sind einander anzutun, wird nicht auf jene hören, die diese Verbrechen noch heute leugnen“, so Katzian. 

Zwtl.: GewerkschafterInnen gegen Faschismus 

Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen haben immer gegen den Faschismus gekämpft und sich für ein freies, demokratisches Österreich eingesetzt. „Darum geht es auch heute: aufmerksam zu sein, wenn bestimmte Gruppen der Gesellschaft als Sündenböcke für rechte Parteien herhalten müssen und für alles, was in diesem Land und in Europa falsch läuft, verantwortlich gemacht werden“, mahnt Katzian. „Es ist wichtig, nicht zur Tagesordnung überzugehen, wenn die Pressefreiheit oder gar die Europäische Menschenrechtskonvention infrage gestellt werden oder wenn Einschränkungen des Demonstrations- und Versammlungsrechts gefordert werden.“ 

Freie Gewerkschaften sind ein Teil des demokratischen Systems. „Wer sie infrage stellt oder gar zerstören will, hat Schlimmeres vor – das lehrt uns die Geschichte, dieses Bewusstsein geben wir weiter“, erklärt Katzian, dass die Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) beispielsweise regelmäßig Reisen an die Orte der Konzentrationslager organisiert und mit ihren Kampagnen dazu beitrage, dass das Wissen über die Verbrechen des Nationalsozialismus nicht ausstirbt. „Wir können, dürfen und werden nicht vergessen“, so der ÖGB-Präsident abschließend.

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