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58.926 Personen sind den Gewerkschaften beigetreten, Rückgang bei Neu- und Wiederbeitritten

Wien (OTS) Nach vier Jahren in Folge mit einem Mitgliederzuwachs machte die Coronavirus-Pandemie auch vor den Gewerkschaften nicht halt. Mit Stand 31. Dezember 2020 verzeichneten die Gewerkschaften 1.198.919 Mitglieder. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Rückgang von 1,47 Prozent oder 17.891 Mitgliedern. Der Hauptgrund dafür waren weniger Neu- und Wiederbeitritte als in den vergangenen Jahren. Diese Entwicklung zeigte sich vor allem in jenen Branchen, die von der Corona-Krise durch Lockdowns, Kündigungen, Betriebsschließungen und -verlagerungen sowie durch belastende Arbeitsbedingungen betroffen waren.

„Jedes Jahr brauchen die Gewerkschaften mehr als 70.000 neue Mitglieder, um ihren Mitgliederstand überhaupt halten zu können. Im Schnitt müssen also pro Arbeitstag fast 300 neue Mitglieder geworben werden“, sagt Willi Mernyi, Leitender Sekretär des ÖGB. Im vergangenen Jahr sind 58.926 Personen den Gewerkschaften neu oder wieder beigetreten.

Eine ähnliche Entwicklung gab es zuletzt nach der Finanz- und Wirtschaftskrise vor mehr als zehn Jahren. „Nach jeder Krise geht es aber wieder bergauf“, sagt Mernyi und blickt optimistisch in die Zukunft: „Wir werden die verlorenen Kilometer in den nächsten Jahren wieder aufholen.“ Und dafür stehen die Zeichen ganz gut. Denn schließlich wird es nach der Krise darum gehen, wer die Kosten für die Krise zahlen wird müssen.

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