LandesjugendreferentInnen-Konferenz am 14. März 2017 gute Gelegenheit, Anhebung des Schutzalters von 16 auf 18 Jahre endlich umzusetzen

Wien (OTS) Ein Rauchverbot für unter 18-Jährige ist seit Jahren in Diskussion und soll nun – auf Vorstoß der Familienministerin Sophie Karmasin – bei der Landesjugendreferenten/-innenkonferenz am 14. März 2017 erneut diskutiert werden. Die Österreichische Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (OeGHO) unterstützt diesen Vorstoß mit großem Nachdruck. „Wir haben schon im Zuge der von uns ins Leben gerufenen Initiative DON’T SMOKE die Anhebung des Schutzalters von 16 auf 18 Jahre gefordert“, betont OeGHO-Präsident Univ.-Prof. Dr. Hellmut Samonigg, „denn wir wissen, dass Österreich in diesem Punkt großen Handlungsbedarf hat.“ 

Mehr als die Hälfte aller Jugendlichen greift hierzulande regelmäßig zur Zigarette, und das Einstiegsalter ist außerordentlich niedrig. 42% der Jugendlichen haben mit 15-16 Jahren bereits mindestens 40mal geraucht. Die OeGHO setzt sich daher für einen besseren Jugendschutz – etwa durch Erhöhung der Altersgrenze auf 18 Jahre für Kauf und Konsum von Zigaretten und Tabakwaren – ein und sieht auch die ÖsterreicherInnen auf ihrer Seite. In einer Gallup-Studie aus dem Jahr 2015 meinten 82% der befragten BürgerInnen, dass Tabakwaren nur an über 18-Jährige verkauft werden sollten. Derzeit ist die Grenze gesetzlich mit 16 Jahren festgesetzt. Nur 17% würden die Altersgrenze (eher) wie bisher belassen. Interessant dabei: Selbst unter den RaucherInnen sprechen sich 64% für eine Anhebung aus. 

Deshalb sagt Samonigg: „Die Konferenz der LandesjugendreferentInnen ist die Gelegenheit, diese Gesetzesmaterie auf Landesebene endlich auf europäischen Standard zu bringen und ein Signal für echten Jugendschutz zu setzen. Wir hoffen, dass sich die Landesjugendvertreter ihrer Verantwortung gegenüber der Jugend bewusst sind.“ 

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Gesellschaft für Hämatologie & Medizinische Onkologie
Walter Voitl-Bliem, MBA (Geschäftsführer)
Telefon und Fax: +43 (1) 4789404
Mobil: +43 (664) 4053646
E-Mail: walter.voitl-bliem@oegho.at
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