Salzburg (OTS) Ende vergangener Woche ist bekannt geworden, dass die Stelle der Radwegkoordination im Zuge der Strukturreform im Magistrat der Stadt Salzburg gestrichen werden soll. „In Zeiten, in denen wir die Folgen des Klimawandels immer deutlicher sehen und die Förderung von klimafreundlichen Fortbewegungsmitteln höchste Priorität haben muss, soll nun diese zentrale koordinierende Funktion von der Stadtregierung gestrichen werden. Die Stadt Salzburg ist ideal, um Wege mit dem Fahrrad statt mit dem PKW zurückzulegen. Dieses Potential ist zu fördern und auszubauen, nicht durch wirtschaftsorientierte Strukturreformen zu minimieren“, kritisiert Laura Reppmann, Vorsitzende der ÖH Uni Salzburg. „Die Verkehrspolitik der Stadt sollte ganz klar auf öffentliche Verkehrsmittel, das Fahrrad und Fußgänger_innen ausgerichtet sein“, betont Reppmann weiter.

Gerade für Studierende, aber auch für andere Universitätsangehörige stellt das Fahrrad in der Stadt Salzburg ein wichtiges Fortbewegungsmittel dar. Dies gilt insbesondere zwischen den einzelnen Universitätsgebäuden in der Altstadt, aber auch wenn es darum geht jene in Itzling, im Nonntal/Freisaal oder in Rif zu erreichen, oder um aus dem Umlandgemeinden in die Stadt zu kommen. „Hier ist es eindeutig notwendig, die Rahmenbedingungen für den Radverkehr in und rund um die Stadt weiter zu verbessern und damit immer mehr Personen auf den Umstieg vom PKW auf das Fahrrad zu bewegen. Radverkehr ist nicht nur deutlich umweltfreundlicher, sondern schont auch die Geldbörse“, betont Lara Simonitsch, erste stellvertretende Vorsitzende der ÖH Uni Salzburg. So brauche es etwa mehr Radboxen und Radreparaturstellen in der ganzen Stadt, eine laufende Verbesserung des Radewegenetzwerkes innerhalb der Stadt und in das Umland. Auch mehr Ladestationen für E-Bikes sollten eingerichtet werden.

Damit könne Salzburg als saubere Stadt sowohl bei Studierenden, Einheimischen als auch Tourist_innen an neuer Attraktivität gewinnen und der Stadt wiederum mehr Wertschöpfung bringen. „Dafür ist es erforderlich, dass die Stellung des Radverkehrs in der Stadt aufgewertet wird und koordinierende Stellen, welche übergeordnet die Interessen des Radverkehrs, etwa bei Bauvorhaben einbringen, erhalten bleiben. Stoßstange an Stoßstange sowie Lärm und Schadstoffemissionen von PKW können nicht die Zukunft für eine attraktive und lebenswerte Stadt sein“, sagt Manuel Gruber, 2. Stellvertretender Vorsitzender der ÖH Uni Salzburg abschließend.

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