Ein Monat vor Beginn der ÖH-Wahlen startet die ÖH eine erstmals rein digitale Wahlkampagne, um Studierende zu mobilisieren und der sinkenden Wahlbeteiligung entgegenzuwirken.

Wien (OTS) In einem Monat finden die von 18.- 20. Mai stattfindenden ÖH-Wahlen statt, bei der über 345.000 Studierende wahlberechtigt sind. Um trotz Pandemie die Studierenden zur Wahlurne zu bewegen, setzt die ÖH heuer auf eine digitale Wahlkampagne auf ihren sozialen Netzwerken. Für die Kampagne sind 60.000 Euro, oder 16 Cent pro Studierenden, vorgesehen. Dies soll eine größere Reichweite und eine höhere Wahlbeteiligung bewirken.

ÖH setzt auf Transparenz, Service und politische Arbeit

Hauptanliegen der ÖH ist es, in den direkten Austausch mit den Studierenden zu kommen. Durch die Aufklärungsarbeit in den sozialen Medien sollen die politischen Leistungen und der Service der ÖH aufgezeigt werden und die Wichtigkeit einer hohen Wahlbeteiligung an die Studierenden herangetragen werden.

Einerseits soll der gesellschafts- und hochschulpolitische Einsatz der ÖH für die Studierenden in Erinnerung gerufen werden, beispielsweise die Aufstockung des Budgets für die psychologische Studierendenberatung um 40%, oder die Erhöhung der Zuverdienstgrenze. Andererseits soll die zweite große Säule der ÖH “Service”, wie der Corona-Härtefonds, in den Vordergrund gelangen: Die ÖH ist die erste Anlauf- und Beratungsstelle für über 375.000 Studierende, bei sozialen, juristischen und psychologischen Belangen.

Zusätzlich soll auf drängende Fragen der Studierenden eingegangen werden: Wie sich der ÖH-Beitrag zusammensetzt, wofür er verwendet wird und wo die ÖH ihre Kompetenzen sieht. Sabine Hanger, Vorsitzende der Bundes-ÖH setzt auf glasklare Ehrlichkeit in der Kampagne: “Die ÖH hat in den letzten Jahren das Vertrauen der Studierenden verloren – sei es durch interne Streitigkeiten oder durch Intransparenz bei den Ausgaben der ÖH-Beiträge. Mein Ziel ist es, durch ehrliche Gespräche und Information im Rahmen der Kampagne die vielen offenen Fragen zu beantworten und wieder ein Bewusstsein für die Wichtigkeit der ÖH als Interessensvertretung zu schaffen!”

Hoffnung auf Briefwahl

In der jüngeren Vergangenheit lag die Wahlbeteiligung bei rund einem Viertel der Wahlberechtigten. Aufgrund der physischen Abwesenheit der Studierenden auf den Hochschulen und die medienwirksamen internen Streitereien der ehemaligen linken Exekutive bangt die Vorsitzende um die Wahlbeteiligung im Mai. Abhilfe soll ein Schwerpunkt auf die Briefwahl schaffen, welche auf der Wahl-Website in weniger als zwei Minuten beantragbar ist. “Da wir Studierende wegen Corona nicht auf den Hochschulen sind, hoffen wir als ÖH auf eine verstärkte Briefwahlbeteiligung. Es ist gerade in Zeiten der Pandemie wichtig, dass wir Studierende auf uns aufmerksam machen, deswegen bitte ich jeden Einzelnen, die Stimme abzugeben”, so die ÖH-Vorsitzende Hanger.

Wenn möglich, so die Vorsitzende, soll die Stimme persönlich am Hochschulstandort abgegeben werden, denn nur so kann auch die Studienvertretung gewählt werden. Dies sei nämlich per Briefwahl nicht möglich. Für Sicherheit sorgt ein strenges Corona-Konzept vor Ort, weswegen eine FFP2-Maske und ein eigener Kugelschreiber mitzubringen sind. Abschließend appelliert die Vorsitzende an die Studierenden mit dem Slogan der ÖH zur heurigen Wahl: “Wir sind deine Stimme, wenn du uns deine Stimme gibst!”

Link: wahl2021.oeh.ac.at

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