Zugangsbeschränkungen sind studierendenfeindlich und führen nachweislich nicht zu besseren Studienbedingungen

Wien (OTS) Von der Österreichischen Hochschüler_innenschaft (ÖH) kommt scharfe Kritik an der Einführung von weiteren Zugangsbeschränkungen. „Der freie und offenen Hochschulzugang ist unser klarer Auftrag. Wir lassen uns unser Studium nicht verschlechtern“, betonen Hannah Lutz, Marita Gasteiger und Johanna Zechmeister vom Vorsitzteam der ÖH.

Im Wintersemester 2019/20 sollen an vielen Universitäten weitere Studiengänge beschränkt werden. „Wir wissen, dass Zugangsbeschränkungen keine Vorteile bringen. Sie legen uns Studierenden Steine in den Weg und führen zu sozialer Selektion. Das müssen auch die Hochschulen und der Minister endlich einsehen“, so Hannah Lutz vom Vorsitzteam weiter.

Die ÖH setzt sich für einen offenen Zugang und bessere Informations- und Beratungsangebote zum Studium ein. „Wir wollen ein gutes Studium und fordern bessere Studienbedingungen. Genau deshalb gilt es unsere Kritik ernst zu nehmen. Von Beschränkungen profitieren weder wir noch unsere Bildung“, sagt Marita Gasteiger vom Vorsitzteam.

Auch von Seiten der betroffenen Studiengänge wird Kritik an dem geplanten Vorgehen laut. „Wir sind mit unserem Ärger nicht allein“, so Johanna Zechmeister vom Vorsitzteam. „Gerade die lokalen Vertretungen und betroffenen Studierenden kritisieren die Maßnahmen. Auf sie muss gehört werden, sie kennen ihre Studien am allerbesten.“

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