Internationale Karrierechancen, sichere Arbeitsplätze und gute Bezahlung, aber wenige Bewerber trotz hoher Arbeitslosigkeit: ÖHV-Vizepräsident Albert Schwaighofer korrigiert Salzburgs SPÖ.

Wien (TP/OTS) „Wir haben viele Arbeitsuchende und gleichzeitig viele offene Stellen mit Arbeitsplatzgarantie, Top-Karrierechancen und guter Bezahlung. Wir sollten die zwei Gruppen zusammenbringen, die SPÖ dividiert sie lieber auseinander. Das ist ärgerlich“, erklärt Albert Schwaighofer, Vizepräsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) und selbst Arbeitgeber in Hinterglemm, zu den haltlosen Aussagen von SP-Landesgeschäftsführerin Heidi Hirschbichler zum Bedarf an Köchen. „Sie vergisst, dass Salzburgs Beherbergungsbetriebe im Vorjahr um 1.559 Mitarbeiter mehr beschäftigt haben als 2008. Wir haben in der Zeit fast jeden zweiten neuen Arbeitsplatz in Salzburg geschaffen.“ Und der Bedarf steigt weiter, weil die Branche ausbaut und die Fachkräfte weltweit gefragt sind.

Köchen verdienen überdurchschnittlich

Entgegen Hirschbichlers Aussagen verdienen Köche gut: mit etwas Erfahrung im Durchschnitt 2.150 Euro brutto, mit mehr Erfahrung, als Küchenchef-Stv., 2.825 Euro: „Das liegt über dem Durchschnitt aller Vollzeitbeschäftigten in Österreich und deutlich über dem von Arbeiterinnen und Arbeitern. Wenn Frau Hirschbichler das als bescheiden bezeichnet, sagt das mehr über sie aus als über die Bezahlung.“ Küchenchefs in Teams mit mehr als 5 Mitarbeitern verdienen in besseren Salzburger Hotels im Durchschnitt 4.271 Euro, Hilfskräfte mit etwas Erfahrung kommen auf gute 1.729 Euro: „Wir schaffen Arbeitsplätze und bezahlen Mitarbeiter. Hirschbichlers Aufgabe wäre es, die Löhne durch die Senkung von Steuern und Abgaben zu entlasten. Da passiert zu wenig.“

Ja zu Scharfetter-Vorschlag als Zwischenschritt zu Rot-Weiß-Rot-Karte für Tourismus

Der Vorschlag von ÖVP-Landtagsabgeordnetem Hans Scharfetter, Köche in die Mangelberufsliste aufzunehmen, sei richtig, so Schwaighofer:
„Denn auch wenn jetzt mehr Jugendliche die guten Karrierechancen in der Hotellerie erkennen: Es dauert, bis sie ausgebildet sind. Bis dahin müssen wir die Köche in die Mangelberufsliste aufnehmen und dann möglichst rasch die Rot-Weiß-Rot-Karte auf den Tourismus ausweiten.“ Arbeitgeber brauchen Planbarkeit für die Mitarbeiter-Anstellung, nicht intransparente Listen-Logik und willkürliche gesenkte Kontingente. Dass die Rot-Weiß-Rot-Karte dort die größten Lücken aufweist, wo der Mitarbeiterbedarf am größten ist, schadet den Tourismusregionen massiv.

ÖHV – Die Interessenvertretung der österreichischen Hotellerie

Die ÖHV vertritt als unabhängige Interessenvertretung rund 1.400 Betriebe in ganz Österreich, mehr als 250 davon in Salzburg: ein Rekord. Mit rund 160.000 Betten haben ihre Mitglieder rund zwei Drittel der 4- und 5-Sterne-Betten Österreichs für ihre Gäste im Angebot. Pro Jahr erwirtschaften die ÖHV-Betriebe etwa 3 Mrd. Euro, alle Tourismus- und Freizeitbetriebe zusammen 15 % des Bruttoinlandsprodukts.

Ein Portraitbild von ÖHV-Vizepräsident Albert Schwaighofer Reitterer finden Sie hier: http://bit.ly/2fAxYIH

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