Am 16. November um 20.15 Uhr in ORF eins

Wien (OTS) Hass und Gewalt sind im Begriff die türkische Gesellschaft zu zerreißen – auch die in Österreich. Demonstrationen pro und kontra Erdoğan führen auch hierzulande zu wuterfüllten Ausschreitungen. Sprecher türkischer Vereine machen aus ihrer Ablehnung der westlichen Werte keinen Hehl. Das sind neue, beunruhigende Erfahrungen im österreichischen Alltag. Verwundert und verunsichert stellt sich die Frage, wie es um die Integration der türkischstämmigen Mitbürger steht. Wie kommt es, dass Islamisten in österreichischen Moscheen gegen „Ungläubige“ und Juden hetzen. Wie kommt es, dass Menschen, die hier seit Jahrzehnten leben, immer noch nicht der deutschen Sprache mächtig sind? Um Antworten zu erhalten, hat „DOKeins“-Moderator Hanno Settele für die Reportage „Österreich :
Türkei – Settele über ein schwieriges Verhältnis“ am Mittwoch, dem 16. November 2016, um 20.15 Uhr in ORF eins zahlreiche Menschen getroffen, die Antworten kennen.

Hanno Settele ist eingetaucht in das türkische Österreich. Prof. Dr. Aslan vom Institut für Islamische Studien an der Universität Wien warnt vor religiös verbrämten Absichten der türkischen Regierung:
„ATIB (türk. Moscheenbetreiber) ist eine ausländische Kolonie der türkischen Regierung, die man durch Religion legitimiert. (…) Der Islam der Gegenwart ist keine Religion der Barmherzigkeit, sondern eine, die ihre (politischen) Ansprüche durchsetzen will.“
Das sieht Hakan Gördü, ex-stellvertretender Vorsitzender der „Union Europäisch-türkischer Demokraten“ im Gespräch mit Hanno Settele selbstverständlich ganz anders. Für ihn sind das vor allem Missverständnisse. Der beliebte Schauspieler/Moderator Reinhard Nowak und seine türkischstämmige Frau Arzu erzählen Settele von ihrem Leben zwischen den Kulturen. Vor allem Arzu Nowak äußert sich kritisch über ihre türkisch(stämmig)en Mitbürger/innen, die nicht im Hier und Jetzt, sondern in einer Art Parallelwelt lebten. Die erfolgreiche ORF-Wetter-Moderatorin Eser Ari-Akbaba ärgert sich über die oft dümmliche Verwendung des Wortes „Integration“, und Duygu Özkan, Autorin und Journalistin bei „Die Presse“, erzählt von dem Auftritt Erdoğans in Wien im Juni 2014: „Erdoğan hat gesagt: ‚Ich bin stolz auf euch.‘ Das wollten die Leute hören, denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte das niemand gesagt.“
Setteles Reise durch die türkische Gesellschaft führt ihn auch zu Opernball-Choreograf Ismed Özdek, der sich gegen seine Familie stellen musste, um seinen Traum vom Tanzen verwirklichen zu können. Sie geht weiter zu Thomas Rammerstorfer, Experte für die „Grauen Wölfe“, eine auch hier tätige faschistische türkische Organisation. Die mit einem Türken verheiratete Journalistin/Bloggerin Melisa Erkurt hat einiges über Machismo und Doppelmoral zu sagen. Und Hanno Settele lernt am türkischen Nationalfeiertag etwas über „die Macht des Blutes“.

„DOKeins“ ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream angeboten.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at



Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.