FPÖ 33 % – SPÖ 29 % – ÖVP 20 % – Grüne 10 % – Neos 6 %

Wien (OTS) In der ersten ÖSTERREICH-Umfrage (Sonntagsausgabe) nach dem Relaunch der Koalition kann vor allem die SPÖ von Kanzler Christian Kern profitieren. In der aktuellen Research-Affairs-Erhebung (602 Befragte von 31.1. bis 2.2.) legt die SPÖ um einen Punkt zu, erreicht jetzt 29 % – so gut war die SPÖ in Umfragen seit Oktober 2013 nicht mehr. Die FPÖ hat mit 33 % einen Punkt weniger als noch vor zwei Wochen. Damit liegt die SPÖ nur noch vier Prozentpunkte hinter der Strache-Partei. Doch auch die ÖVP profitiert vom Koalitions-Neustart – sie liegt wieder bei 20 % (+1). Die Grünen verlieren einen Punkt und kommen auf 10 %, die Neos stagnieren bei 6 %.
Auch den Kanzlerbonus kann Kern nutzen, er kratzt bei der Kanzlerfrage an der „Absoluten“: Bereits 50 % der Befragten würden Kern direkt zum Regierungschef wählen (+1). Strache kommt mit 26 % (-1) auf nur einen halb so hohen Wert. ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner kommt auf 13 %, Eva Glawischnig (G) auf 6 %, Neos-Chef Matthias Strolz auf 5 %.
Zudem geben 37 % an, dass sich durch den Verhandlungsmarathon ihr Eindruck von Kern verbessert hat. Nur 29 % haben einen schlechteren Eindruck. Doch dass Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) Kerns gefährlichster Herausforderer ist, zeigen die Details der Umfrage:
Bei der Frage, wie die einzelnen Minister in den Verhandlungen abschnitten, liegt Kurz mit 79 % vorn – er setzte ja das Burka-Verbot durch. Danach: Finanzminister Hans Jörg Schelling (68 %) – er verhinderte neue Steuern. Kern kommt hier auf eine Zustimmung von 62 %.
Übrigens: 50 % der Befragten halten den von SPÖ und ÖVP erzielten Kompromiss für „gut“, 32 % hätten lieber Neuwahlen gesehen. 18 % machten dazu keine Angabe.

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