Geschäfte würden 2/3 aller Umsätze verlieren. Klare Mehrheit von 77% der Bevölkerung gegen Zutrittstests beim Einkauf.

Wien (OTS) Der Handelsverband und damit alle österreichischen Händler sprechen sich klar gegen die ab 7. April geplanten Corona-Zutrittstests im Handel aus.

“Zutrittstests in den Geschäften würden kaum etwas an den Corona-Fallzahlen ändern, aber bis zu zwei Drittel aller Umsätze im Handel vernichten. Diese sinnlose Maßnahme würde tausende Unternehmen in ihrer Existenz gefährden und zehntausende Arbeitsplätze kosten. Daher ersuchen wir Bundeskanzler Kurz, ein Machtwort zu sprechen, um diese Regelung für den Handel abzuwenden”, sagt Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will.

Zutrittstests bedeuten Umsatzverluste von 280 Millionen Euro pro Woche in Ostösterreich

“Wir reden hier allein in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland von 280 Millionen Euro Umsatzverlust pro Woche im Non-Food Handel. Diese Regelung wäre für den Handel ein wirtschafts- und arbeitsmarktpolitisches Desaster. Daher lehnen die österreichischen Händler Corona-Eintrittstests kategorisch ab”, ergänzt Handelsverband-Präsident Stephan Mayer-Heinisch.

Die tägliche Praxis zeigt, dass die strengen Hygienemaßnahmen und Sicherheitsauflagen von den Geschäften flächendeckend eingehalten werden. Die Konsumentinnen und Konsumenten halten den Mindestabstand von 2 Metern vorbildlich ein und tragen beim Einkauf eine FFP2-Maske. Vor diesem Hintergrund wären Zutrittstests im Non-Food Handel die ultimative Bestrafung und wissenschaftlich nicht haltbar.

Nur 13 Minuten Verweildauer – Corona-Eintrittstests weder sinnvoll noch praktikabel

“Gerade für den Einzel- und Großhandel sind derartige Corona-Eintrittstests auch aufgrund der begrenzten Aufenthaltsdauer nicht notwendig. Wir haben in den Geschäften eine durchschnittliche Einkaufsdauer von lediglich 13 Minuten. Daher wären verpflichtende Corona-Eintrittstests weder sinnvoll noch praktikabel. Die Vorstellung, vor dem Kauf einer Wurstsemmel oder einer Unterhose einen negativen Corona-Test vorweisen zu müssen, ist schlicht absurd”, so Branchensprecher Rainer Will.

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