Außerdem: Die Dokus „Trinkfest“, „Land der Griller – Am Grillplatz“ und „Die Stadt am See“

Wien (OTS) Passend zu den sommerlichen Temperaturen widmet sich der „ORF III Themenmontag“ am 4. Juni 2018 mit vier Dokumentationen der Lebenskultur der Österreicherinnen und Österreicher, beginnend mit der ORF-III-Neuproduktion „Der weiße Spritzer – Ein Klassiker auf dem Prüfstand“ (20.15 Uhr) von David Hradetzky. Der Weiße Spritzer ist ein Klassiker aus Österreich, der sich auch weltweit einen Namen gemacht hat. Er löscht den Durst und macht den Kopf nicht schwer. Doch was ist wirklich drinnen im g’spritzen Glaserl? Nimmt der Wirt den besten Wein oder eher einen mittelguten Jahrgang? Und wieviel Wasser ist geboten?

Um den österreichischen Alkoholkonsum geht es auch in „Trinkfest“ (21.05 Uhr) von Ed Moschitz und Edith Stohl. Seit jeher ist Alkohol die Volksdroge unseres Landes. Zwar freut sich die Wirtschaft über anhaltend hohen Wein- und Bierkonsum, doch die Substanz hinterlässt auch Spuren in der Seele ihrer Konsumenten. Überfüllte Entzugskliniken und hohe Behandlungskosten sind eine gesellschaftliche Realität, über die nicht gern gesprochen wird. Welche Berufsgruppen sind besonders gefährdet? Betroffene, darunter auch prominente Personen, berichten über ihren Weg in die Sucht, ihren sozialen Abstieg, die Veränderung ihrer Persönlichkeit und den mühsamen Weg aus der Abhängigkeit.

Die Wienerinnen und Wiener bei einer ihrer urtypischen Sommer-Beschäftigungen fängt die Doku „Land der Griller – Am Grillplatz“ ebenfalls von Ed Moschitz ein. Der Grillplatz an der Donau ist einer der buntesten Flecken Wiens: Hier tauschen sich Zugewanderte mit Alteingesessenen aus. Manche jedoch bevorzugen Nacktbaden und Nacktgrillen, was bei anderen auf Empörung stößt. Meist ist das Treiben hier friedlich, in Einzelfällen kommt es aber zu Missverständnissen kleinerer und größerer Natur. Wenn es etwa um die hohe Politik geht, die Bedeutung des Weltfriedens oder einfach nur um den guten Geschmack, über den man bekanntlich gut streiten kann.

Einen anderen multikulturellen Hotspot beleuchtet „Die Stadt am See“ (22.50 Uhr) über die Seestadt Aspern. Bis vor wenigen Jahren war Aspern nichts als ein flacher, unauffälliger Landstrich im Nordosten Wiens. Jetzt steht dort ein in Europa einzigartiges Siedlungsprojekt. Bis 2030 sollen hier zwanzigtausend Menschen wohnen und arbeiten. „Seestadt Aspern“ haben die Planer ihr Projekt genannt. Bunt sollte es werden, autofrei, ein rotgrünes Vorzeige-Wohnbaumodell rund um einen eigens gebaggerten See. Werden sich die Erwartungen der Bewohnerinnen und Bewohner erfüllen? Oder wird die Seestadt das nächste Ghetto am Rand der Stadt? Filmemacherin Mirjam Unger hat die Erwartungen und Hoffnungen der ersten Bewohnerinnen und Bewohner eingefangen und auch die ersten Konflikte.

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