LH Mikl-Leitner: Raiffeisen verbindet Geschichte und Gegenwart sowie Tradition und Innovation

St. Pölten (OTS/NLK) Im Auditorium in Grafenegg fand heute, Freitag, der Raiffeisentag des Österreichischen Raiffeisenverbandes statt. Hunderte Spitzenvertreter aller Sparten und Bundesländer sind der Einladung von Generalanwalt Walter Rothensteiner zum Raiffeisentag gefolgt, der heuer ganz im Zeichen des 200. Geburtstages von Friedrich Wilhelm Raiffeisen steht.

Generalanwalt Walter Rothensteiner begrüßte die Teilnehmer und freute sich, dass der Österreichische Raiffeisentag nach Graz im Jahr 2014 und Linz im Jahr 2016 im heurigen Jahr in Niederösterreich stattfindet. Der „Geist der Raiffeisen-Familie“ sei heute hier im Auditorium in Grafenegg spürbar.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gab der Raiffeisen-Familie die Ehre und unterstrich in ihren Grußworten die seit vielen Jahren bestehende enge Partnerschaft zwischen Raiffeisen und Land Niederösterreich. Raiffeisen verbinde nicht nur Geschichte und Gegenwart, sondern auch Tradition und Innovation. Und Raiffeisen stehe seit Jahrzehnten nicht nur für wirtschaftlichen Fortschritt, für Nachhaltigkeit und für Denken in Generationen, sondern sei auch wichtiger Wirtschaftsmotor, Arbeitgeber und Impulsgeber für die Wertschöpfung im Land, so Mikl-Leitner. Zudem sei Raiffeisen ein enger Partner beim Ausbau des Kultur- und Wissenschaftsstandortes Niederösterreich. „Leuchtturmprojekte“ wie in Grafenegg und wie das I.S.T.A. in Klosterneuburg, wo derzeit 450 Forscherinnen und Forscher tätig sind, wären ohne Unterstützung von Raiffeisen nicht möglich gewesen.
Ein besonderes Anliegen ist der Landeshauptfrau auch der ländliche Raum, der in Zukunft „nicht nur schön, sondern auch lebenswert sein soll“. Um die Chancen nutzen zu können, brauche es Investitionen in die Infrastruktur und in die Lebensqualität und damit auch Partner wie Raiffeisen. Gemeinsam werde man „die richtigen Antworten“ auf die neue Herausforderungen finden, ist die Landeshauptfrau überzeugt.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen zeigte sich beeindruckt von Raiffeisen, vor allem „was man tun kann, um das Miteinander und das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken“. Und es gebe kaum ein Unternehmen, das so lange auf so viele Ehrenamtliche zurückgreifen könne. Zum Thema Europa meinte der Bundespräsident, dass die „Vorteile des gemeinsamen Binnenmarktes noch kein Heimatgefühl erzeugen“. Skeptisch zeigte er sich auch, was „bei den derzeitigen Strukturen in der EU“ die gemeinsame Außenpolitik anbelangt. Und er möchte es nicht erleben, dass man einmal sagt: „Wir hatten so etwas wie ein gemeinsames Europa, aber keine Europäer.“

Bundeskanzler Sebastian Kurz sagte, der Wohlstand in Österreich sei nicht „gottgegeben“, sondern der Tüchtigkeit und dem Engagement der Menschen zu verdanken. Die Landwirtschaft leiste dazu einen wichtigen Beitrag. Ziel sei es, das Land „in Zeiten starker Umbrüche“ weiterhin wettbewerbsfähig zu halten. Raiffeisen wünschte Kurz, dass die Idee, die hinter Raiffeisen stehe, weiter gepflegt werde und auch über Raiffeisen hinausstrahle.

Der Obmann der Raiffeisen-Holding, Erwin Hameseder sagte, Raiffeisen bekenne sich zum Namen und zu den Grundwerten von Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Raiffeisen sei heute ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, Arbeitgeber und Investor und für Wirtschaft, Gesellschaft und Regionen unverzichtbar. Im Geiste des Gründers werde man auch in Zukunft „Solidarität vor Einzelinteressen stellen“ und ein verlässlicher Partner sein. Ein Anliegen von Raiffeisen sei es auch, so Hameseder, „die Ideen und den Gestaltungswillen“ der Jugend zu nutzen und gemeinsam über Generationen hinweg eine „prosperierende Weiterentwicklung zu ermöglichen“.

Der Raiffeisentag wurde 2014 von Generalanwalt Rothensteiner nach einer Unterbrechung von mehr als einem Jahrzehnt wieder ins Leben gerufen. Die Veranstaltung findet nunmehr alle zwei Jahre statt und soll als Plattform dienen, die über Bundesländer und Sparten hinweg alle Raiffeisen-Unternehmen zum Informations- und Gedankenaustausch zusammenbringt.

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