Um in Schulnoten zu sprechen: Umsetzung BEFRIEDIGEND, leider nicht SEHR GUT – dafür bleiben zu viele Herausforderungen der NÖ Familien weiter unbeantwortet.

St. Pölten (OTS) Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie beweglich und „bürgernahe“ die ÖVP wird, je näher ein Wahltermin rückt und je schlechter es um die türkis-schwarzen Umfrageergebnisse bestellt ist.

Im Jänner dieses Jahres hat die Landes-VP noch keinen Handlungsbedarf in Sachen Kinderbetreuung erkannt – bei ihrer Krisensitzung am 7. September in Maria Taferl aber hat Landeshauptfrau Mikl-Leitner plötzlich „bessere Kinderbetreuung für NÖ“ zugesagt, für das sie in der Schule einen Fünfer kassiert hätte. Nicht weil es so schlecht ist, sondern weil es über weite Strecken vom KinderPROgramm der SPÖ abgeschrieben wurde.

„Allerdings fehlerhaft“, meint SPÖ-Landesparteivorsitzender LHStv. Franz Schnabl. „Es ist sehr gut, dass die Landeskindergärten nun auch für 2-Jährige geöffnet werden sollen und ab 2023 sogar eine Vormittagsbetreuung für Kleinstkinder angedacht ist und die Schließtage auf eine Woche pro Jahr reduziert werden. Doch warum macht man schon wieder diese zeitlichen Einschränkungen? Und warum senkt man die Kosten für die Eltern für die Nachmittagsbetreuung nur, anstatt sie ganz abzuschaffen? Das ist nicht zu verstehen. Es sieht wie der Schnellschuss einer in Panik geratenen Partei aus und ist kein zu Ende gedachtes Konzept. Das SPÖ NÖ-KinderPROgramm gleich vollinhaltlich abzuschreiben hätte die Kinderbetreuung für die NÖ Familien tatsächlich reformiert“, meint Schnabl. Und weiter: „Unser Vorschlag lautet nach wie vor ganz klar: ganztägig, ganzjährig und gratis!“

Weiters sei es laut Schnabl schade, dass man im Jänner die Vorschläge der SPÖ noch blockiert hatte, denn sonst hätte man die für die Eltern so wichtigen Änderungen bereits zu einem früheren Zeitpunkt umsetzen können. Schnabl abschließend: „Leider ist die ÖVP noch schuldig geblieben, wie man ein Mehr an Pädagog*innen gewinnen möchte, die es für die Umsetzung brauchen wird und welche Unterstützung die Gemeinden bekommen werden, um die nun vorgestellten Pläne auch in hoher Qualität umsetzen zu können. Ich sehe bedauerlicherweise noch viele große Fragezeichen, die geschickt auf die Zeit nach der NÖ-Landtagswahl verschoben werden. Die SPÖ NÖ wird nicht locker lassen und auf Antworten, die für eine rasche Umsetzung offen geblieben sind, drängen.“

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