Forschung und Entwicklung retten Menschenleben – Europa braucht Innovation und Produktion, darf nicht zu Konsum-Kontinent werden – Weiterbildung und unternehmerische Freiheit

Brüssel (OTS) “Durch die Pandemie konnte die Wissenschaft auf der ganz großen Bühne zeigen, wozu sie imstande ist. Im Eilzugstempo haben exzellente Forscherinnen und Forscher Impfstoffe entwickelt. Diese weisen der Menschheit nun den Weg aus der Pandemiekrise. Nie in unserer Generation war es so deutlich sichtbar, wie wichtig Forschung und Entwicklung sind. Zum Besten, was wir für die kommenden Generationen tun können, gehört daher, sie für Innovation und Technologie zu interessieren und besonders mehr Mädchen für naturwissenschaftliche Fächer zu begeistern. Derzeit sind nur drei von zehn Personen in der Forschung weiblich. Das Potenzial ist also enorm groß”, sagt Lukas Mandl, Arbeitsmarktsprecher der ÖVP im Europaparlament, zur heutigen Abstimmung über den europäischen Bildungsraum im Arbeitsmarktausschuss.

Mandl betont auch: “Der Standort Europa darf nicht zum Konsum-Kontinent werden, wenn es um Technologieentwicklung, -produkte und -dienste geht. Wir brauchen mehr Innovation und Produktion in Europa. Und für die Chancen auf dem Arbeitsmarkt für jede und jeden nach der Pandemie brauchen wir einen ganz neuen Zugang zu lebenslangem Lernen, zu Weiterbildungsmöglichkeiten und eine neue unternehmerische Freiheit in Europa.”

“Der europäische Bildungsraum soll einen gemeinsamen Rahmen für die Entwicklung von digitalen Kompetenzen ermöglichen. Wir wollen ein Verständnis von Berufsbildung, das nicht nur auf die unmittelbar bevorstehende Beschäftigung abzielt, sondern auf die nachhaltige Entwicklung von Kompetenzen”, schließt Mandl. (Schluss)

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