Hauptverantwortung für Kinder tragen die Eltern / Politik muss beitragen / EU-Kindergarantie soll für Kinder in Armut Ernährung, Gesundheitsversorgung, Bildung sicherstellen

Wien (OTS/ÖVP-PK) “Europa ist wohlhabend und Europäerinnen und Europäern geht es in Summe besser als je zuvor. Dennoch ist je nach Berechnungsmethode etwa ein Viertel der Kinder in Europa von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht. Die Pandemie verschlechtert die Situation gerade für diese Kinder weiter und hat potenziell schlimme Auswirkungen für ihre Leben und ihre Zukunft. Daher steuern wir mit der Europäischen Kindergarantie energisch gegen. Kinderbetreuung, Bildung, Gesundheitsversorgung und die Sicherstellung von angemessenem Wohnraum und angemessener Ernährung sind wichtige Bestandteile einer europäischen Initiative gegen Kinderarmut, für die wir eintreten. Wir dürfen als Gesellschaft kein Kind zurücklassen”, sagt Lukas Mandl, Arbeitsmarktsprecher der ÖVP, zur heutigen Abstimmung über die “Garantie gegen Kinderarmut” im Arbeitsmarkt- und Sozialausschuss des Europaparlaments.

“Die Kinder in Europa sind unsere Zukunft und jedes einzelne hat ein Recht auf gute Chancen in seinem Leben. Es müssen ihnen Lebenschancen ermöglicht werden. Es ist daher eine Frage des zivilisierten und verantwortungsvollen Verhaltens, Kinder aufzufangen, die von Armut und Ausgrenzung bedroht sind. Das muss in unserem eigenen Interesse und im Interesse zukünftiger Generationen eine Priorität sein. Die Verantwortung für Kinder tragen in erster Linie die Eltern. Doch die Politik muss dazu beitragen, dass kein Kind zurückgelassen wird”, sagt Mandl.

“Der Grundsatz, der auf Englisch schöner mit ‚no child left behind‘ zum Ausdruck kommt, ist eine Frage des zivilisierten und verantwortungsvollen Verhaltens, der Vorsorge für die Gesellschaft sowie jede und jeden Einzelnen. Ich stehe bereit, diese wichtige Initiative der EU-Kommission auf parlamentarischer Ebene mitzutragen. Der Einsatz für Kinder, die von Armut und Ausgrenzung bedroht sind, ist ein Einsatz für eine gemeinsame und gute Zukunft in Europa”, schließt Mandl.

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