Abgeordnete erreichen notwendige Anzahl von Unterschriften, damit Verkehrskommissarin Bulc “öffentlich Rede und Antwort stehen” muss

Brüssel (OTS) 40 Europaabgeordnete aus 10 Ländern haben den Antrag gestellt, dass die deutschen Pläne für eine PKW-Maut im Plenum des Europäischen Parlaments diskutiert werden müssen. Die österreichische ÖVP-Abgeordnete Claudia Schmidt gehört zu den Initiatoren des Antrags. 

“Wir wollen, dass EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc öffentlich Rede und Antwort steht. Dobrindts Hinterzimmerdeal ist inakzeptabel und wird vor dem Europäischen Gerichtshof keinen Bestand haben. Ein deutscher Autofahrer der besten Schadstoffklasse wird in Zukunft de facto von der Maut befreit, während ein ausländischer Autofahrer mit genau derselben Schadstoffklasse weiter zahlen muss, um deutsche Straßen zu nutzen. Das ist Diskriminierung. Insbesondere die Einwohner aus den Grenzregionen dürfen für das Leben und Arbeiten über die Grenzen hinweg nicht bestraft werden”, so Schmidt. 

Alle ÖVP-Europaabgeordneten haben den Antrag unterschrieben. Die Konferenz der Präsidenten des Parlaments muss nun über den Antrag entscheiden.

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