Umweltschutzorganisation fordert Verkaufsstopp von kritischer Infrastruktur

Wien (OTS) Die Umweltschutzorganisation Greenpeace kritisiert den heute von dem österreichischen Mineralölkonzern OMV bekanntgegebenen Asset-Tausch mit Gazprom. Der russische Konzern weist eine mehr als schlechte Umweltbilanz auf und war schon in der Vergangenheit für hunderte Ölunfälle in Russland verantwortlich. Zudem wird mit dem heute fixierten Deal die Ausverkaufspolitik von OMV-Vorstandsvorsitzendem Rainer Seele fortgesetzt. Bereits heuer hat die OMV 49 Prozent des heimischen Gasnetzbetreibers Gas Connect Austria verkauft. Demnächst soll auch die türkische Tankstellenkette Petrol Ofisi A.Ş einen neuen Eigentümer erhalten.

„Anstatt eine kohärente, nachhaltige Strategie zu verfolgen, verkauft die OMV derzeit auf Teufel komm raus ihre Assets. Dabei scheint es der OMV egal zu sein, ob diese Assets in Zukunft Teil der Energiewende sein könnten“, kritisiert Greenpeace-Sprecherin Hanna Simons den anstehenden Verkauf. Die Umweltschutzorganisation fordert somit einen gänzlichen Verkaufsstopp kritischer Infrastruktur und eine Neuausrichtung der Konzernstrategie, weg von fossiler hin zu erneuerbarer Energie.

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