Ausgabe vom 17. November 2020

Linz (OTS) Auch der zweite Lockdown sieht keine Ausgangssperre für Gedanken vor, welche mit alternativen Fakten gewaschenen Hirnen entspringen. Weiter tönt es aus sozialen Medien „Schluss mit dem Corona-Wahnsinn“, werden Regierungspressekonferenzen als „Märchenstunde“ bezeichnet – versehen mit dem Hashtag „panische-grippe“. Aufrechte Corona-Leugner, chronische Covid-Verharmloser und überzeugte Maskengegner lassen sich von realen Fakten wie den durch immer mehr Covid-Patienten an die Grenzen der Aufnahmefähigkeit stoßenden Intensivstationen nicht beeindrucken. Dass die Zahl der täglichen Neuinfektionen auf ein Vielfaches jener vor dem ersten Lockdown explodiert ist, kratzt keinen, der die Pandemie für eine Erfindung und Corona für harmlos wie die Grippe hält.
Wie ernst nimmt die Leugner-Fraktion eigentlich ihre der Faktenlage krass widersprechenden Thesen? Glauben sie das wirklich selbst oder plappern sie nur gedankenlos nach? Wer an den Schwachsinn glaubt, sollte zumindest seine Ernsthaftigkeit nachweisen. In Österreich gibt es die Möglichkeit, den Verzicht auf bestimmte medizinische Leistungen zu erklären. Wer also wirklich felsenfest überzeugt ist von der Corona-Lüge, möge per Patientenverfügung für den Fall einer Covid-Erkrankung sein Intensivbett anderen überlassen! Denn sie/er weiß ja, dass es sie/ihn nicht treffen kann…

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