Wien (OTS) Die Ordensschulen Österreichs blicken mit Hoffnung, Mut und Zuversicht auf den bevorstehenden Schulbeginn und auf ein möglichst „normales“ Schuljahr. Damit das gelingen kann, braucht es verantwortungsbewusstes Verhalten aller sowie Klarheit und Unterstützung von der Regierung.

„Wir freuen uns auf das neue Schuljahr, in dem wir hoffentlich Schritt für Schritt zur Normalität zurückkehren. Es ist ein gutes Zeichen, dass Präsenzunterricht gleich von Schulbeginn an möglich ist und auch Feiern erlaubt sind. Mit einem verantwortlichen Verhalten in Bezug auf Impfen, Testen und Hygienemaßnahmen, können wir hoffentlich bald wieder den gewohnten Schulalltag leben“, so Clemens Paulovics, Bereichsleiter für Bildung und Ordensschulen der Ordensgemeinschaften Österreich, und ergänzt:

„Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Pädagoginnen und Pädagogen haben bereits zwei herausfordernde Schuljahre hinter sich und wünschen sich endlich eine Rückkehr zu einem Schulleben, wie es vor Corona war. Junge Menschen brauchen soziale Kontakte, die Klassengemeinschaft, den persönlichen Austausch mit Pädagoginnen und Pädagogen, das alles ist in den letzten beiden Schuljahren zu kurz gekommen.“

Verantwortung leben

Um größtmögliche Normalität sicherstellen zu können, appelliert Georg Klammer, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Direktorinnen und Direktoren an Ordensschulen (ADOS) und Direktor des Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums Ursulinen in Innsbruck, an alle Beteiligten: „Jede und jeder Einzelne muss ein verantwortungsbewusstes Verhalten der Gemeinschaft und vor allem den Schwächeren gegenüber an den Tag legen. Alle, die sich impfen lassen können – Pädagoginnen, Pädagogen, MitarbeiterInnen der Ordensschulen, Eltern aber auch die älteren Schülerinnen und Schüler –, sollen das auch tun, zum Schutz der jüngeren Kinder, für die es noch keine Impfung gibt.“

Von den Behörden wünschen sich die Ordensschulen Klarheit und Unterstützung. „Ich appelliere an die Regierungsverantwortlichen, einen besonders verantwortungsbewussten Blick auf Schulen zu werfen. Das bedeutet einerseits klare Kommunikation der Maßnahmen, und andererseits bestmögliche Unterstützung in der praktikablen Umsetzung“, ergänzt der Vorsitzende der ADOS.

„Im Sinne der christlichen Nächstenliebe braucht es von jedem/jeder Einzelnen ein gutes Maß an verantwortungsvollem und rücksichtsvollem Verhalten. Schülerinnen und Schülern ein möglichst gutes Schuljahr zu ermöglichen, mit Präsenzunterricht, Klassengemeinschaft, Feiern und Ausflügen hat nun oberste Priorität“, fasst Clemens Paulovics zusammen.

Ordensgemeinschaften Österreich

Die Netzwerkmarke „Ordensgemeinschaften Österreich“ ist die gemeinsame Interessensvertretung der Orden in Österreich. Insgesamt sind 192 Ordensgemeinschaften Mitglieder der Ordenskonferenz, davon 106 Frauenorden und 86 Männerorden.

Die Ordensgemeinschaften betreiben in Österreich rund 250 Schulen mit mehr als 52.000 Schülerinnen und Schülern (Stand: 2020) und dazu Kindergärten und Kindertageseinrichtungen. Grundlage der Bildungsangebote der katholischen Ordensgemeinschaften in Österreich ist ein Menschenbild, das sich aus dem christlichen Glauben speist. Die Bildungseinrichtungen der Ordensgemeinschaften sehen Kinder, Jugendliche oder Erwachsene als Individuen, die menschlich schätzenswert sind, unabhängig von Begabung und Leistung.

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