Wien (OTS) Die ORF-Religion präsentiert zu den diesjährigen Osterfeiertagen ein besonders umfangreiches TV-Programmangebot in ORF 2: In der Karwoche stehen die Live-Übertragungen des Evangelischen Gottesdienstes am Karfreitag, der Osterspeisensegnung am Karsamstag sowie am Ostersonntag des Ostergottesdienstes aus Rom und der Osteransprache des Papstes mit dem päpstlichen Ostersegen „urbi et orbi“ auf dem Programm. Im Zeichen des Osterfests stehen in ORF 2 weiters u. a. die „kreuz und quer“-Premieren „Die große Entschleunigung“ (30. März) und „Speisen wie die Götter – Ein himmlisches Kochduell“ (6. April) eines Rabbi, eines Pfarrers und eines Imam, die zu einem gemeinsamen Wettkochen gegen eine Spitzenköchin antreten, sowie aktuelle Ausgaben von „Was ich glaube“ (28. März, 4. und 5. April, 16.55 Uhr), „Orientierung“ (28. März, 4. April), „FeierAbend“ (2., 4. und 5. April) und „Religionen der Welt“ (3. April, 16.55 Uhr). Details zum ORF-Religionsprogramm in ORF 2 und ORF III – u. a. alle drei Gottesdienste des Triduum Sacrum live aus dem St. Pöltner Dom – sind unter presse.ORF.at abrufbar.

Die einzelnen Programmpunkte im Überblick:

Am Palmsonntag (28. März) berichtet die „Orientierung“ (12.30 Uhr) über Bildhauer Oskar Höfinger, dessen künstlerisches Wirken immer wieder ein Motiv begleitet: das Kreuz. „Wer war Judas?“ lautet das Thema in „Was ich glaube“ (16.55 Uhr) mit dem Theologen Wolfgang Treitler. Für die „kreuz und quer“-Dokumentation „Die große Entschleunigung“ (30. März, 22.35 Uhr) reisten die Filmemacher Bernd und Heidi Umbreit mit ihrem umgebauten Kastenwagen eineinhalb Jahre lang durch Österreich, Deutschland und die Schweiz und besuchten mehrmals zwei Eremitinnen und einen Eremiten mit der Kamera. Entstanden ist ein außergewöhnlicher Film über geglücktes Leben und eine ganz andere Lebensweise.

Nach den Dokumentationen „Das Grabtuch von Turin“ (9.30 Uhr) und „Judas – Vom Verräter zum Heiligen?“ (9.50 Uhr) steht am Karfreitag (2. April) um 10.05 Uhr der Evangelische Karfreitagsgottesdienst aus der Friedenskirche Vöcklabruck mit Pfarrer Markus Lang auf dem Programm. „FeierAbend: Vom Todesmarsch zur Versöhnung“ (20.00 Uhr) erzählt die Geschichte von Marcello Martini, der als 14-Jähriger als KZ-Häftling in einem unterirdischen Stollen in Hinterbrühl bei Wien Flugzeuge zusammenschrauben musste. Es waren die schlimmsten Monate seines Lebens. Dass er überlebte, war pures Glück. Umso erstaunlicher war einer seiner letzten Wünsche, als er 2019 nach einem langen, erfüllten Leben starb: Ein Teil seiner Asche sollte in Hinterbrühl beigesetzt werden. An dem Ort, an dem er so gelitten hatte, hat er nach vielen Jahren gute Freunde gefunden. Die Freundschaften schließlich waren es, die Versöhnung möglich gemacht haben.

Live aus dem Klostergarten der Elisabethinen in Graz überträgt ORF 2 am Karsamstag (3. April) um 13.10 Uhr die Osterspeisensegnung „Wunder geschehen“ mit Bischof Wilhelm Krautwaschl. „Religionen der Welt“ (16.55 Uhr) gewährt Einblicke, wie die liberale und am Reformjudentum orientierte Gemeinde „Or Chadasch“ das Pessach-Fest begeht und porträtiert den Gemeinderabbiner von Or Chaddasch, Lior-Bar Ami.

Nach Robert Neumüllers Film „Mein Stephansdom“ (9.05 Uhr) überträgt ORF 2 am Ostersonntag (4. April) live ab 10.00 Uhr den Katholischen Ostergottesdienst aus Rom. Um 12.00 Uhr folgt die Osteransprache des Papstes und der päpstliche Ostersegen „urbi et orbi“. Es kommentieren Sandra Szabo und Pater Bernhard Eckerstorfer. Die „Orientierung“ (12.30 Uhr) berichtet über die Ausstellung „Tot und lebendig: Alte Meister“ bei den Minoriten in Graz und die Segensformel „urbi et orbi“, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. In „Was ich glaube“ (16.55 Uhr) beschäftigt sich der evangelische Theologe Markus Öhler mit der Frage „War das Grab tatsächlich leer?“. Und in der „FeierAbend“-Ausgabe „Verschwunden, verdrängt und vergessen“ (19.52 Uhr) gehen der Theologe Wolfgang Treitler und Johanna Schwanberg, Direktorin des Dommuseum Wien, den vielseitigen Zuschreibungen Maria von Magdalas nach.

Am Ostermontag (5. April) zeigt ORF 2 um 16.35 Uhr das Porträt „Der Kardinal und der Künstler“ über Philipp Schönborn und seinen Bruder Kardinal Christoph Schönborn. Zum Thema „Wie ist das mit dem Neubeginn?“ kommt in „Was ich glaube“ (16.55 Uhr) die evangelische Theologin und Pfarrerin von Wien-Liesing, Helene Lechner, zu Wort. „FeierAbend: Aus dem Leben einer Haubenköchin“ (19.52 Uhr) bringt ein Porträt der mittlerweile pensionierten Spitzengastronomin Sissy Sonnleitner aus Kärnten, deren Leben von Veränderungen, Verwandlungen und Neuanfängen gekennzeichnet ist – heute will die engagierte Bloggerin anderen Frauen Mut machen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

In der neuen „kreuz und quer“-Dokumentation „Speisen wie die Götter – Ein himmlisches Kochduell“ (6. April, 22.35 Uhr) von Jennifer Rezny und Florian Gebauer treffen sich schließlich ein Rabbi, ein Pfarrer und ein Imam – und treten zu einem gemeinsamen Wettkochen gegen eine Spitzenköchin an: Religion muss nicht immer schwere Kost sein. Auch wenn im Laufe der interreligiösen Küchenaktion so allerlei über religiöse Speisen, Speisenvorschriften, das Judentum, das Christentum und den Islam geplaudert wird: Das Kochen der drei religiösen Herren und der Haubenköchin ist vor allem eines: unterhaltsam.

Osterprogramm der ORF-Religionsabteilung untertitelt und audiodeskribiert

Das religiöse Programmangebot zu Ostern wird in ORF 2 für gehörlose und hörbeeinträchtigte Zuschauer/innen mit Untertitel und Audiokommentar ausgestrahlt. U. a. werden der „Evangelische Karfreitagsgottesdienst“ und die Osterspeisensegnung am Karsamstag auf der ORF TELETEXT-Seite 777 untertitelt. Der „Katholische Gottesdienst“ aus Rom, die Osteransprache des Papstes und der Segen „urbi et orbi“ am Ostersonntag werden umfassend barrierefrei in ORF 2 übertragen.

„Ostern – Das Quiz zum Kirchenfest“ auf extra.ORF.at

Auf extra.ORF.at kann man sein Wissen rund ums Osterfest testen und exklusive Führungen durch den Wiener Stephansdom, den Salzburger Dom und das Jüdische Museum Wien gewinnen.

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