Am 6. Juni um 23.35 Uhr in ORF III

Wien (OTS) Qualitätsmedien und öffentlich-rechtlicher Rundfunk versus US-Konzerne wie Facebook und Google – wo sind die Unterschiede? Wohin entwickelt sich unsere Gesellschaft? Werden wir mehr Demokratie oder mehr Populismus erleben? Mehr Egokultur oder mehr Solidarität? Fake News oder Real News? Wer macht einen Unterschied? In Politik, Wirtschaft und Kultur, in den Medien, in der Gesellschaft? Diese und andere Fragen diskutieren im ORF-DialogForum mit dem Titel „Der Unterschied“ am Mittwoch, dem 6. Juni 2018, um 23.35 Uhr in ORF III unter der Leitung von Klaus Unterberger, ORF Public Value: Schriftsteller Ingo Schulze, Martin Schenk von der „Armutskonferenz“, Reinhard Christl, Public-Value-Beirat der KommAustria, Robert Arndt vom ARD-Generalsekretariat und Hildegard Aichberger, Geschäftsführerin der ORF-Umweltinitiative MUTTER ERDE.

ORF III zeigt das DialogForum im Rahmen seines Programms zur bevorstehenden Medienenquete, die ORF III am 7./8. Juni live überträgt. Details zu den Programmen – morgen (5. Juni) u. a. ein „Politik Spezial“ mit Bundesminister Blümel und ORF-Generaldirektor Wrabetz (21.05 Uhr) – sind unter presse.ORF.at abrufbar.

Reinhard Christl befindet: „Angesichts von Facebook und Co. bräuchte es ein Gegengewicht im Sinne von Qualitätsmedien, und der öffentlich-rechtliche Rundfunk spielt hier eine besonders wichtige Rolle. Beide sollten gemeinsam versuchen, eine öffentliche Diskussion wiederherzustellen, die die Demokratie braucht. Nur der öffentlich-rechtliche Rundfunk kann eine Breite herstellen und ist das einzige Medium, das komplexe gesellschaftliche Probleme und Zusammenhänge in die breite Menge hineinbringt. In den USA gibt es praktisch keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk und dort funktioniert der demokratische Diskurs auch nicht mehr.“

Hildegard Aichberger sieht die Glaubwürdigkeit des ORF wesentlich im demokratischen Diskurs: „Glaubwürdigkeit ist unsere Stärke – und darauf müssen wir aufbauen. Das, was den Unterschied macht, ist, dass wir echten, seriösen Journalismus machen.“

Robert Arndt beschreibt die Gemeinwohlorientierung als „das Wesensmerkmal und der Wesensgrund der ARD. Alles, was wir tun, tun wir, um in allen Teilen der Gesellschaft Sinn zu stiften. Wir befähigen die Menschen, sich zu informieren, damit sie sich eine Meinung bilden können, das ist ein ganz wesentlicher Beitrag, den der öffentlich-rechtliche Rundfunk leistet, und bei dem wir uns aber auch immer wieder anstrengen müssen.“

Für Ingo Schulze ist wesentlich: „Wenn eine Antwort auf Google, Facebook und Amazon gesucht wird, muss man auch über Vergesellschaftung nachdenken. Was wollen wir? Da ist eine politische Stärke gefragt. Die technische Entwicklung verstärkt alle Dinge – im Guten wie im Bösen.“

Martin Schenk sieht in der Gesellschaft eine „Krise der Repräsentation: Nur ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk kann all die Geschichten erzählen, die sonst keiner erzählt.“

Das ORF-DialogForum ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand in der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) und auf zukunft.ORF.at abrufbar.

Das ORF-DialogForum ist eine Initiative des ORF, das Gespräch mit seinem Publikum, den österreichischen Institutionen, den Organisationen und Gruppen der Gesellschaft zu beleben.

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