Außerdem: Staatsakt für das Unrecht an Heimkindern, in memoriam Ilse Aichinger, finale Folge „Generation What?“, „Wilde Reise“ in China u. v. m.

Wien (OTS) Einen dicht gefüllten Programmabend mit Highlights aus Politik und Information präsentiert ORF III am Donnerstag, dem 17. November 2016.

Bereits am Nachmittag steht ein „ORF III Spezial“ in memoriam Ilse Aichinger mit dem bewegenden Filmporträt „Die Lust zu verschwinden“ (16.05 Uhr) auf dem Spielplan. Die Schriftstellerin, die am Freitag 95-jährig in Wien verstarb, zählte zu den bedeutendsten Stimmen der Nachkriegsliteratur.
Im Rahmen eines Staatsaktes im Parlament setzen danach Regierung, Länder und Kirche eine „Geste der Verantwortung für das Unrecht an Heimkindern“ (17.00 Uhr). Zwischen Reden von Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ), Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP), Bundesratspräsident Mario Lindner (SPÖ), dem steirischen Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP), Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) und Kardinal Christoph Schönborn werden die Schauspieler/innen Karl Markovics, Regina Fritsch, Florian Teichtmeister, Wolfgang Böck und Miriam Fussenegger Texte von Betroffenen lesen. „ORF III Spezial“ überträgt den Staatsakt live, kommentiert von ORF-III-Chefredakteur Christoph Takacs.

Im Vorabend beschäftigt sich die letzte von vier „ORF III Spezial“-Ausgaben im Rahmen des ORF-Schwerpunkts „Generation What?“ zur gleichnamigen Jugendstudie (Details unter presse.ORF.at) mit dem Thema „Freunde und Feiern“ (19.00 Uhr). Der Film begleitet zwölf Jugendliche in verschiedenen europäischen Ländern – von Samstagmorgen bis Sonntagfrüh.

Mit „Rafting und Paragleiten“ (20.15 Uhr) im tibetischen Hochland eröffnet Erich Prölls „Wilde Reise“ mit der dritten Folge des spektakulären Vierteilers „Abenteuer China“ den ORF-III-Hauptabend. Die Abenteurer Horst Maas, Volker Raus und Claus Muhr wagen die Erstbefahrung des Jangtsekiang, sichten Pandabären und besuchen die Yak-Nomaden in 4.000 Metern Höhe. Den gefährlichen Höhepunkt bildet eine waghalsige Wildwasser-Bootsfahrt auf dem Gelben Fluss.

Wie sich die EU in Anbetracht des Wahlsieges von Donald Trump zu verhalten hat, fragt um 21.05 Uhr „Inside Brüssel“-Gastgeber Peter Fritz seine Gäste im Europäischen Parlament. Ob Europa stärker auf seine eigene Rolle in der Weltpolitik achten muss, und ob die europäischen Rechtsaußen-Fraktionen, die sich unter Trumps ersten Gratulanten fanden, neuen Rückenwind bekommen, diskutieren die EU-Abgeordneten Elisabeth Köstinger (ÖVP) und Evelyne Gebhardt (SPD), sowie Thomas Mayer („Der Standard“) und Bojan Pancevski („The Sunday Times“).

„Die fatalen Folgen des Zika-Virus“ (21.50 Uhr) in Brasilien stehen danach im Fokus einer neuen Ausgabe von „Im Brennpunkt“: Während das Virus für Erwachsene abseits leichten Fiebers und Kopfschmerzen nur geringe Gefahren birgt, kann Zika bei ungeborenen Kindern zu Mikrozephalie, einer Schädelfehlbildung, führen. So wurden allein in Brasilien zwischen Oktober 2015 und Mai 2016 mehr als 1.270 Mikrozephalie-Fälle nachgewiesen. Experten gehen davon aus, dass in den meisten Fällen eine Zika-Infektion der Mutter – und damit ein simpler Mückenstich – der Auslöser war.

Unter dem Titel „Populismus auf dem Vormarsch?“ diskutiert anschließend eine hochkarätige „Runde der ChefredeakteurInnen“ (22.25 Uhr). Nach der Wahl Donald Trumps zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten blickt Europa gespannt über den großen Teich. Welche Folgen das Wahlergebnis für die europäische Union und für Österreich hat und wie die Regierungen das Vertrauen der „Wutbürger“ zurückgewinnen können, darüber sprechen ORF-III-Chefredakteur Christoph Takacs und Journalist Peter Pelinka mit Eva Linsinger (Innenpolitik-Chefin „profil“), Julia Ortner (stv. Chefredakteurin „News“), Rainer Nowak (Chefredakteur „Die Presse“), Christian Nusser (Chefredakteur „Heute“) und Gerold Riedmann (Chefredakteur „Vorarlberger Nachrichten“).

Den Abschluss des Programmabends macht Fernando Meirelles‘ und Katja Lunds triumphales Meisterwerk „City of God“ (23.30 Uhr) über das brutale und selbstzerstörerische Jugendbandenwesen in den Favelas von Rio de Janeiro. Nach einer Buchvorlage von Paulo Lins erzählt der „kult.film“ aus dem Jahr 2002 wahre Begebenheiten aus den Augen des Hobby-Fotografen Buscapé (Luis Otávio).

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