Außerdem: Nestroy-prämiertes Stück „jedermann (stirbt)“ aus dem Schauspielhaus Graz und „ORF III Spezial“ mit „Lukas Resetarits: Zeit“

Wien (OTS) ORF III Kultur und Information präsentiert am Freitag, dem 16. April 2021, ab 21.15 Uhr einen zweiteiligen „Wir spielen für Österreich“-Abend, bei dem Theaterliebhaber auf ihre Kosten kommen. Auf dem Spielplan stehen Glattauers „Die Liebe Geld“ aus den Wiener Kammerspielen mit Roman Schmelzer und Silvia Meisterle sowie das Nestroy-prämierte Stück „jedermann (stirbt)“ aus dem Schauspielhaus Graz mit Raphael Muff, Henriette Blumenau und Lukas Walcher. Zuvor macht sich Lukas Resetarits Gedanken zur „Zeit“.

Tagsüber liefert „ORF III AKTUELL“ (9.30 Uhr) einen umfangreichen Nachrichtenüberblick und im Vorabend lädt „Kultur Heute“ (19.45 Uhr) gemeinsam mit den Vereinigten Bühnen Wien (VBW) im Rahmen der Rubrik „#WeAreMusical“ erneut zur „Talk Time“. Dieses Mal ist Intendant Christian Struppeck im Wiener Ronacher mit „Cats“-Darstellerin Carin Filipčić im Gespräch.

Im Hauptabend zeigt „ORF III Spezial“ das Kabarettprogramm „Lukas Resetarits: Zeit“ (20.15 Uhr), ehe ORF III den zweiteiligen „Wir spielen für Österreich“-Theaterabend um 21.15 Uhr mit Daniel Glattauers „Die Liebe Geld“ aus den Wiener Kammerspielen eröffnet. In dem neuem Stück braucht Alfred Henrich (Roman Schmelzer) Geld für ein Geschenk zum Hochzeitstag und erlebt eine Groteske: Der Geldautomat verwehrt ihm seit Tagen den Zugriff auf sein Konto, obwohl seine Betreuerin ihm versichert, dass es seinen Ersparnissen gut gehe, sie aber gerade auf „Geschäftsreise“ seien. Der smarte Bankdirektor will eigentlich über alles reden, aber nicht über Finanzen. Lieber präsentiert er dem verzweifelten Kunden die Bank der Zukunft, die das Menschliche in den Vordergrund rückt – was vor allem bei Alfreds Ehefrau Ulli (Silvia Meisterle) überraschend gut ankommt. Inszeniert wurde das Stück von Folke Braband.

Aus dem Schauspielhaus Graz zeigt „Wir spielen für Österreich“ anschließend „jedermann (stirbt)“ (22.45 Uhr). Das Gleichnis vom Menschen, der vom Tod geholt wird und vor Gott Rechenschaft über sein irdisches Leben ablegen muss, ist vor allem durch Hofmannsthals Salzburger „Jedermann“ aus dem Jahre 1911 bekannt. Der preisgekrönte österreichische Autor Ferdinand Schmalz verfasste daran angelehnt „jedermann (stirbt)“, für das er 2018 den Nestroy-Theaterpreis als bester Autor erhielt. Der erfolgreiche Börsenspekulant Jedermann (Raphael Muff) veranstaltet in seinem Garten ein Fest. Angesichts seiner Erfolge stört es ihn wenig, dass draußen Krieg ausgerufen wird. Als uneingeladen der „arme Nachbar Gott“ (Henriette Blumenau) und die „Buhlschaft Tod“ (Lukas Walcher) dazustoßen, ringt Jedermann schon bald mit dem Sterben – und mit der Frage, was von einem Leben übrigbleibt, das ganz auf das Hier und Jetzt ausgerichtet war. Inszeniert wurde das Stück von Daniel Foerster.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

[ad_2]

Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.