Außerdem: „zeit.geschichte“-Themenabend in memoriam Michail Gorbatschow

Wien (OTS) ORF III Kultur und Information präsentiert am Samstag, dem 3. September 2022, einen fünfteiligen „zeit.geschichte“-Abend in memoriam Michail Gorbatschow, u. a. mit „Michail Gorbatschow – Der Genosse, der die Welt veränderte“. Am Sonntag, dem 4. September, feiert ORF III-„Erlebnis Bühne“ die Neueröffnung der Wiener Volksoper mit der Premiere von „Die Dubarry“.

Samstag, 3. September

ORF III spannt in memoriam Michail Gorbatschow am Samstag den Bogen vom Ende der Sowjetunion, deren letzter Präsident Gorbatschow war, bis zur heutigen Situation in der Ukraine und im Baltikum. Um 20.15 Uhr gewährt die Doku „Michail Gorbatschow – Der Genosse, der die Welt veränderte“ einen umfassenden Blick auf den Mann, durch dessen Politik das kommunistische Regime der Sowjetunion beendet werden konnte. Danach folgt die Doku „Die letzten Tage der Sowjetunion“ (21.05 Uhr). Die Dokumentation erzählt Tag für Tag den Fall und den Niedergang eines der mächtigsten totalitären Regime des 20. Jahrhunderts. Interviews mit Zeitzeugen und mit Michail Gorbatschow selbst illustrieren die Auflösung des Staates. „Putins Weg in den Krieg“ (22.00 Uhr) basiert auf mehr als 60 Interviews mit hochrangigen Politikern, Diplomaten und Geheimdienstoffizieren, sowohl des KGB als auch der CIA und der Homeland Security. Sie zeichnen gemeinsam mit Journalistinnen und Journalisten, Historikerinnen und Historikern nach, wie Wladimir Putin vom unbedeutenden KGB-Agenten der Sowjetunion zum mächtigen Präsidenten wurde und nach der Annexion der Krim 2014 im Jahr 2022 in die Ukraine einmarschierte. „Die Krim – Geschichte einer umkämpften Halbinsel“ (22.55 Uhr) folgt mit den Hintergründen zur Geschichte der Region, die einst Heimat der Tataren war. „Konferenz von Jalta – Das letzte Geheimnis“ (23.45 Uhr) beleuchtet die Folgen der Konferenz, auf der Roosevelt, Churchill und Stalin 1945 die Welt unter sich aufteilten und damit auf Jahrzehnte das Schicksal von Millionen Russen, Ukrainern und Balten besiegelten. „Michail Gorbatschow, ein persönliches Portrait“ (0.35 Uhr) beschließt den Abend in ORF III. Zwei Jahre vor Gorbatschows Tod besuchte ihn der russische Filmemacher Vitaly Mansky in seinem Haus am Stadtrand Moskaus. In intimer Atmosphäre kamen gewichtige Themen zur Sprache. Witze, spontane Unterbrechungen oder plötzlich erinnerte Volkslieder und Gedichte bringen Abwechslung in die ansonsten politischen Themen des Gesprächs.

Sonntag, 4. September

Am Sonntagabend präsentiert „Erlebnis Bühne“ die Eröffnungspremiere der Volksoper Wien „Die Dubarry“ (20.15 Uhr) von Carl Millöcker in der musikalischen Neubearbeitung von Theo Mackeben, mit der gefeierten Sopranistin Annette Dasch in der Titelpartie, Allround-Entertainer Harald Schmidt als König Ludwig XV. und Ensemblemitgliedern der Volksoper Wien wie Wolfgang Gratschmaier und Juliette Khalil. Die Geschichte erzählt, wie aus einem einfachen Arbeitermädchen eine wohlhabende Mätresse von Ludwig XV. in Versailles wurde. Die Inszenierung von Jan Philipp Gloger verwandelt die Geschichte in eine Zeitreise über vier Jahrhunderte. Opulente Bilder, schillernde Farben, große Kostüme – Frankreich, von der Gegenwart bis zurück ins 18. Jahrhundert.

Anschließend zeigt ORF III zum Abschluss des Schwerpunkts in memoriam Michail Gorbatschow die Doku „Russland und das Baltikum – Brüder, Nachbarn, Feinde?“ (22.00 Uhr). 40 Jahre gehörten Estland, Lettland und Litauen unfreiwillig zur Völkerfamilie der Sowjetunion. Seit ihrer Unabhängigkeit Anfang der 1990er Jahre sind die baltischen Länder die ungeliebten westlichen Nachbarn von Russland und Weißrussland. Mit Sorge blicken sie auf den Krieg in der Ukraine.

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