Außerdem: Best of „Denk mit Kultur“, Sepp Brudermann in „Pixel, Bytes & Film“, Reihe „Mütter“ mit Christoph Schönborn

Wien (OTS) Mit spannenden Doku-Highlights und vorweihnachtlichem Kulturprogramm begrüßt ORF III zum dritten Adventwochenende: So steht die „zeit.geschichte“ am Samstag, dem 10. Dezember 2016, mit der Trilogie „Der Pazifikkrieg“ im Zeichen jenes Konflikts, der nach dem Bombardement von Pearl Harbor zum blutigen Schauplatz des Zweiten Weltkriegs wurde und im zerstörerischen Atomangriff auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki endete.
Die „denkwürdigsten“ Momente aus zehn Folgen „Denk mit Kultur“ gibt es um 22.55 Uhr, wenn die Opernsänger Piotr Beczala und Clemens Unterreiner sowie die Schauspielerinnen Nina Proll und Adele Neuhauser kuriose Erinnerungen und Anekdoten teilen. Selbstverständlich kommt auch die Musik dabei nicht zu kurz – vom James-Bond-Soundtrack bis zum Elvis-Klassiker.

Am Sonntag, dem 11. Dezember, eröffnet eine neue Folge des experimentellen Medienformats „Pixel, Bytes & Film – Artist in Residence“ den Programmtag. In Sepp Brudermanns Projekt „DaNachHier“ erzählen neun österreichische Schauspieler/innen im regionalen Dialekt ihres Bundeslandes die Fluchtgeschichte eines Menschen, der in Österreich Zuflucht gefunden hat. ORF III zeigt drei der neun elfminütigen Clips um 9.00, 11.00 und 13.05 Uhr.
Ein musikalisches Zeichen für den Frieden erklingt um 9.30 Uhr in der „Erlebnis Bühne Matinee“ mit dem „Human Rights Concert“ des West-Eastern Divan Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte aus dem Genfer UNO-Sitz. Auf dem Programm stehen Joseph Haydns Cellokonzert Nr. 1 in C-Dur (Hob VIIb:1) und Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonia concertante in Es-Dur (KV 297b).
Den Auftakt des „Erlebnis Bühne“-Hauptabends macht eine weitere Ausgabe von Hermi Löbls historischer Gesprächsreihe „Mütter“ (19.20 Uhr) aus dem Jahr 1993. Christoph Schönborn, damals noch Weihbischof, erzählt gemeinsam mit seinen Geschwistern und seiner Mutter Baronesse Eleonore von Doblhoff, wie die Vertreibung aus dem Sudetenland die Familiengeschichte prägte.
Im Hauptabend zaubert schließlich George Bizets „Carmen“ (20.15 Uhr) ein Stück Spanien ins antike Amphitheater Chorégies d’Orange in Südfrankreich. Als Don José brilliert Jonas Kaufmann an der Seite von Kate Aldrich als Carmen und Kyle Ketelsen als Torero Escamillo. Am Pult des Orchestre Philharmonique De Radio France steht Mikko Frank. Für die Regie zeichnet Louis Désiré verantwortlich.

Details zum „zeit.geschichte“-Abend am Samstag: Doku-Dreiteiler „Der Pazifikkrieg“ mit „Pearl Harbour“ (20.15 Uhr), „Kampf um jede Insel“ (21.05 Uhr) und „Angriff auf Japan“ (22.00 Uhr):

Am 7. Dezember 1941 setzt Japan alles auf eine Karte und bombardiert die in Pearl Harbor stationierte Pazifikflotte der Amerikaner. Teil eins der „zeit.geschichte“-Trilogie schildert, wie die vormals neutralen USA nach diesem Überraschungsangriff in den Zweiten Weltkrieg eintreten.
Die Japaner planen, die Amerikaner auf den Midway-Inseln in eine Falle zu locken und damit ihre Vormachtstellung im Pazifik sicherzustellen. Doch die USA drehen den Spieß um: US-Spezialisten war es schon Wochen zuvor gelungen, das japanische Marine-Codesystem zu entschlüsseln. Im entscheidenden Moment landen die USA so einen fatalen Schlag gegen das Kaiserreich. Teil zwei der Doku-Reihe handelt von diesem Wendepunkt im Pazifikkrieg.
Obwohl es scheint, als würde sich der Krieg im Pazifik zugunsten Amerikas entwickeln, ist der Kampfeswille der Japaner ungebrochen. Um den Inselstaat zur Kapitulation zu bewegen und den Krieg endgültig zu beenden, greifen die USA auf eine neuartige Waffe mit ungeahnter Zerstörungskraft zurück. Der dritte und letzte Teil der Dokumentation rekapituliert die Atomangriffe auf Hiroshima und Nagasaki, bei dem rund 100.000 Menschen – zumeist Zivilisten – sofort ums Leben kamen.

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