Außerdem: „Anna Netrebko & Dmitri Hvorostovsky am Roten Platz“ in „Erlebnis Bühne“, „Rote-Rüben-Risotto mit Kürbis“ bei „roadKITCHEN“

Wien (OTS) Am Wochenende wendet sich ORF III Kultur und Information an zwei Abenden, sowohl am Samstag, dem 5. August, als auch am Sonntag, dem 6. August 2017, der „zeit.geschichte“ zu und präsentiert Dokumentationen zu den Beatles und zu 50 Jahren „Summer of Love“. Außerdem widmet sich „Erlebnis Bühne“ am Sonntag einer der bedeutendsten Operndivas unserer Zeiten: Anna Netrebko.

Samstag, 5. August 2017: „roadKITCHEN – Bauern kochen:
Rote-Rüben-Risotto mit Kürbis“ (18.15 Uhr), „zeit.geschichte“ mit „Mordfall John Lennon“ (20.15 Uhr), „The Beatles – die Anfänge“ (21.00 Uhr), „Imagine: John Lennon Tribute“ (21.55 Uhr), Imagine IMAGINE“ (23.45 Uhr)

Vor 50 Jahren stürmten die Beatles mit „All You Need Is Love“ die Charts. Ebenso vor 50 Jahren erlebte der „Summer of Love“ seinen absoluten Höhepunkt. Sowohl die Hippiebewegung als auch die Beatles waren eine Revolution – der Musik, des freien Lebensgefühls sowie der politischen Auflehnung – und prägten nachhaltig das kollektive Gedächtnis. ORF III widmet den Events zwei Themenabende, beginnend am Samstag, dem 5. August, mit drei Dokumentationen und einem Konzert zu den „Fab Four“. Zuvor serviert Hobbykoch Paul Kogelnig in einer neuen Ausgabe von „roadKITCHEN – Bauern kochen: Rote-Rüben-Risotto mit Kürbis“ (18.15 Uhr). Die Zutaten bezieht er vom niederösterreichischen Biohof der Familie Holzer, auf dem regionale Produkte nicht nur angebaut, sondern anschließend auch in kleinen Selbstbedienungsgeschäften vermarktet werden.

Im Hauptabend startet die „zeit.geschichte“ mit dem ersten und erschütterndsten Attentat der Popgeschichte, dem „Mordfall John Lennon“ (20.15 Uhr). Es war der Abend des 8. Dezembers, als der 25-jährige Mark David Chapman vor Lennons Appartement wartete, um jenen Mann, von dem er sich am Morgen noch ein Autogramm geholt hatte, gnadenlos zu erschießen. Als der Beatles-Star das Gebäude betrat, feuerte der Attentäter mehrere Schüsse ab. Lennon starb noch auf dem Weg ins Spital, Chapman hatte das geschafft, was er sich vorgenommen hatte, denn ab diesem Zeitpunkt war er „Jemand“. Die Dokumentation von Egon Koch und Friedrich Scherer zeichnet zwei Lebenswege nach, deren verhängnisvolle Verknüpfung zu einer schrecklichen Bluttat führte. Die nachfolgende Dokumentation beleuchtet „The Beatles – Die Anfänge“ (21.00 Uhr). Nach wie vor gelten die vier Musiker als „erfolgreichste Band aller Zeiten“. Aber vor Ruhm, Glanz und „Beatlemania“ lebten sie ein gänzlich anderes Leben. Der Film von Chris Cowey zeigt die weniger bekannte (Vor-)Geschichte der Beatles. Mit den Liedern John Lennons geht es in „Imagine: John Lennon Tribute“ (21.55 Uhr), dem Konzert anlässlich des 75. Geburtstags des Künstlers, weiter. Zu seinen Ehren moderierte Schauspieler Kevin Bacon ein All-Star-Konzert im Madison Square Garden, bei dem u. a. Steven Tyler, Sheryl Crow, Paul McCartney und Ringo Starr berühmte Lieder der Beatles-Ikone sangen. Der Abend schließt mit „Imagine IMAGINE“ (23.45), einem Film, in dem Menschen in Wien, Tiflis, London und New York zu Wort kommen, die sich, inspiriert durch Yoko Onos und John Lennons Lied, eine bessere Welt vorstellen können.

Sontag, 6. August: „Erlebnis Bühne: Jedermann/Jedefrau – Das Salzburger Festspielmagazin“ (19.25 Uhr), „Erlebnis Bühne Künstlerporträt: Anna Netrebko – Die westöstliche Diva“ (19.45 Uhr), „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett: Anna Netrebko & Dmitri Hvorostovsky am Roten Platz“ (20.15 Uhr), „zeit.geschichte“ mit „Woodstock und wir“ (21.55 Uhr), „Summer of Love – Kommunen der freien Liebe“ (22.45 Uhr), „Surfer, Hippies und der Vietnamkrieg“ (23.45 Uhr)

Der Sonntag stimmt bereits auf das nächste Woche folgende Opernhighlight „Aida“ von den Salzburger Festspielen ein (live-zeitversetzt am 12. August um 20.15 Uhr in ORF 2, am 13. August um 21.30 Uhr in ORF III) und widmet „Diva assoluta“ Anna Netrebko, die ihr Rollendebüt als äthiopische Prinzessin gibt, einen „Erlebnis Bühne“-Abend. Im Vorabend steht die dritte Ausgabe des neuen Salzburger Festspielmagazins „Jedermann/Jedefrau“ (19.25 Uhr) auf dem Programm. Diese berichtet über die nächsten Premieren(feiern) und über die viel erwartete „Aida“-Neuinszenierung. Das „Erlebnis Bühne Künstlerporträt: Anna Netrebko – Die westöstliche Diva“ (19.45 Uhr) zeigt die Starsopranistin anschließend von der privaten Seite. Ein Jahr lang begleitete die russische Regisseurin Anna Mitrokhina die Ausnahmekünstlerin mit der Kamera und erhielt noch nie dagewesene persönliche Einblicke. Im Hauptabend ist das Konzert von „Anna Netrebko & Dmitri Hvorostovsky am Roten Platz“ (20.15 Uhr) aus dem Jahr 2013 zu sehen. Damals präsentierte die Operndiva ihr neues Studioalbum „Verdi“ und zog das Publikum u. a. mit der Arie „I vespri siciliani“ in ihren Bann. Dirigiert wurde das Konzert von Constantine Orbelian.

Danach rekapituliert die „zeit.geschichte“ die Ereignisse rund um den „Summer of Love“, der vor 50 Jahren seinen Höhepunkt erlebte. Die Dokumentation „Woodstock und wir“ von Rudi Dolezal erzählt, welche Auswirkungen die Ära Woodstock auf die österreichische Popszene hatte. Prominente wie Wolfgang Ambros und Stefanie Werger, aber auch die jüngere Musikergeneration kommen dabei zu Wort und berichten von einem revolutionären Gefühl, das einzigartig in seiner Erscheinung war. „Summer of Love – Kommunen und freie Liebe“ befasst sich danach mit dem Höhepunkt der Hippiebewegung, der im Sommer von 1967 stattfand. Damals strömten Tausende junge Menschen nach San Francisco, in den Stadtteil Haight-Ashbury, um sich Kommunen anzuschließen. Am 6. Oktober 1967 wurde der „Summer of Love“ beim Event „The Death of Hippie“ schließlich symbolisch zu Grabe getragen. Hannes Rossacher beleuchtet achteinhalb Monate Flower Power, freie Liebe und musikalische Revolution. Den Abend beschließt die Doku „Surfer, Hippies und der Vietnamkrieg“ (23.45 Uhr). In den 1960er Jahren war Surfen längst nicht nur eine Sportart, es war eine Lebensphilosophie und Vorreiter der Hippiebewegung – anarchistisch und ökologisch. Emmanuel Blanchard, Emmanuelle Nobécourt und Samuel Lajus befassen sich mit jener verlorenen Epoche, die trotz ihrer Vergänglichkeit unauslöschlich in das zeitgeschichtliche Gedächtnis eingebrannt ist.

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