Mit Michael Schottenberg, Proschat Madani, Nikolaus Habjan, Piotr Beczała und Paulus Manker

Wien (OTS) „Coffee to go“ mit Ani Gülgün-Mayr: Ab 11. März 2021 präsentiert die ORF-III-Moderatorin donnerstags, im Rahmen von „Kultur Heute“ (19.45 Uhr), die neue gleichnamige TV-Reihe, in der sie prominente Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur zum angeregten Gespräch beim gemeinsamen Kaffee-Spaziergang trifft. In vorerst fünf Folgen des rund zehnminütigen Formats begleitet sie Michael Schottenberg, Proschat Madani, Nikolaus Habjan, Piotr Beczała und Paulus Manker zu beliebten Treffpunkten des Lockdown-Lebens: vom Fenster Café in der Griechengasse bis zur „Kaiserschmarrn-Station“ der K. u. K. Hofzuckerbäckerei Demel. Zum Auftakt geht es mit Publikumsliebling Michael Schottenberg durch den 2. Wiener Gemeindebezirk.

Die fünf Folgen im Überblick:

11. März, 19.45 Uhr: „Coffee to go“ mit Michael Schottenberg (1)

In Michael Schottenbergs Lieblingsfischlokal in der Wiener Leopoldstadt startet die „Coffee to go“-Runde. Passend zum Thema hat das Multitalent sein aktuelles Buch „Schotti to go“ mitgenommen, das Ende März erscheint. Darin macht sich der ehemalige Volkstheater-Direktor, Schauspieler und Autor auf Entdeckungsreise durch Österreich. Doch nicht nur der Fisch hat es „Schotti“ im 2. Bezirk angetan! Auch das einzige jüdische Theater Österreichs, das Theater Nestroyhof Hamakom, darf bei diesem Rundgang nicht fehlen. Wie es sich für einen wahren Nestroy-Kenner gehört, endet die Reise beim Nestroy-Denkmal, vor dem Schottenberg ein Couplet des Dichters zum Besten gibt.

18. März, 19.45 Uhr: „Coffee to go“ mit Proschat Madani (2)

Mit einem „Coffee to go“ vom Fenster Café in der Griechengasse starten Schauspielerin Proschat Madani und Ani Gülgün-Mayr ihren humorvollen Streifzug durch die Wiener Innenstadt. Gleich daneben befindet sich das Griechenbeisl, wo der „Liebe Augustin“ seinerzeit aufgetreten ist und sich die Pest mit dem ein oder anderen Gläschen vom Leibe gehalten hat. Die griechisch-orthodoxe Kirche in der Griechengasse verleitet dazu, eine Kerze anzuzünden, während ein griechischer Priester erklärt, wann das Fasten begonnen hat und worauf man verzichten muss – auf Alkohol allerdings nicht! Beim Stephansplatz stolpern Proschat Madani und Ani Gülgün-Mayr über zeitgenössische Kunst in Form einer überdimensionalen Wärmeflasche des Künstlers Erwin Wurm. Danach zieht es Madani in ihre Lieblingsgasse, die Blutgasse. Dort steht eines der wohl schönsten Pawlatschenhäuser der Stadt.

25. März, 19.45 Uhr: „Coffee to go“ mit Nikolaus Habjan (3)

Französischen Charme versprüht das Café Beaulieu im Palais Ferstel, das Regisseur und Puppenspieler Nikolaus Habjan als Ausgangspunkt der dritten Folge von „Coffee to go“ auserkoren hat. Doch er kommt nicht allein! Im Schlepptau hat er seine Hündin Nora, deren feine Nase die Spaziergänger zum Wiener Kohlmarkt führt, wo ein duftender Kaiserschmarrn to go lockt. Mit Kaffee und Süßspeise ausgerüstet geht es weiter in Richtung Burgtheater. Nikolaus Habjan erzählt dabei von seinem Projekt in Bayreuth und spricht über seine Zeit im Lockdown. Beim geschlossenen Burgtheater angekommen, pfeift er das „Hobellied“ aus Raimunds „Der Verschwender“. Mit Blick auf den „Wiener Eistraum“ gesteht er sehnsuchtsvoll: „Ich mag nicht Eislaufen gehen, ich würd lieber ins Theater gehen.“

1. April, 19.45 Uhr: „Coffee to go“ mit Piotr Beczała (4)

Kammersänger Piotr Beczała trifft Ani Gülgün-Mayr vor dem Schwarzen Kameel in der Bognergasse. Mit einem starken Espresso to go geht es über den Judenplatz in Richtung Oper, dem zweiten Zuhause des Startenors. Dort spricht Beczała über die gelungene „Carmen“-Inszenierung an der Wiener Staatsoper. Nicht weniger überschwänglich zeigt er sich beim Uhrenmuseum, wo er seine Liebe zu Antiquitäten bekennt. Im „Piotrowski“ in der Schwertgasse überrascht Ani Gülgün-Mayr den polnischen Sänger mit den besten Pierogi der Stadt – seine absolute Leibspeise. Ob er es nach diesem Festmahl noch in die Probe schafft, bleibt ungewiss.

8. April, 19.45 Uhr: „Coffee to go“ mit Paulus Manker (5)

In der fünften Folge von „Coffee to go“ lässt sich Ani Gülgün-Mayr von Schauspieler und Regisseur Paulus Manker auf den Spuren von Karl Kraus durch die Innenstadt führen. Ausgangspunkt ist das Café Imperial, das einstige Stammkaffee des Literaten Kraus, dessen „Die Letzten Tage der Menschheit“ Manker gerade in Berlin inszeniert. Von der sogenannten Sirk-Ecke, wo sich seinerzeit die Elite der Stadt getroffen hat, geht es weiter zum Kohlmarkt. Auf einem Bankerl genehmigen sich die beiden Spaziergänger schließlich ein Imperial-Törtchen. Dabei hat Manker die ein oder andere, auch pikante, Anekdote aus der Zeit von Karl Kraus zu erzählen. Humor beweist Manker, als ihm ein Passant vor laufender Kamera Komplimente zu einer seiner Inszenierungen macht.

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