Außerdem: Kabarett mit „Stipsits & Rubey: Gott und Söhne“

Wien (OTS) Der „ORF III Kulturdienstag“ meldet sich am 7. September 2021 mit zwei „Erbe Österreich“-Neuproduktionen aus der Sommerpause zurück. Danach warten Thomas Stipsits und Manuel Rubey mit ihrem gemeinsamen Programm „Stipsits & Rubey: Gott und Söhne“.

Im Hauptabend präsentiert „Erbe Österreich“ die ORF-III-Neuproduktion „Erotische Filme von Damals“ (20.15 Uhr) von Patrice Fuchs. Erotik war früher aus der Öffentlichkeit verbannt. Das frühe Kino wusste das Verlangen in Bilder umzusetzen und verdankte seinen Erfolg auch der Tatsache, dass es diesen weithin unterdrückten Trieb zumindest visuell zu befriedigen verstand. Die Doku zeigt erstmals umfassend die erotischen Filme, die im Wien der späten Kaiserzeit zu sehen waren. Auch wenn manches heute davon unschuldig aussieht, geben diese Ausschnitte einen guten Einblick in die Geschlechterrollen und in die sozialen Milieus von damals. Expertinnen und Experten kommentieren die Erotik-Bilder und setzen sie in Relation zu der Sexualpraxis jener Epoche.

„Habsburg und der American Dream“ (21.05 Uhr) lautet der Titel der zweiten „Erbe Österreich“-Neuproduktion des Abends. Kaiser Franz Joseph empfing eine Reihe prominenter Amerikaner bei sich zur Audienz, etwa den Ex-Präsidenten Theodore Roosevelt oder den Autor Mark Twain. Der Erfinder Thomas Alva Edison hatte weniger Glück: Er suchte bei seinem Wien-Aufenthalt zwar um eine Begegnung mit dem Kaiser an, dessen Terminplan war jedoch zu voll für ein solches Treffen. Noch haftete den Vereinigten Staaten nicht das Image einer Weltmacht an. Trotzdem verschob sich das kulturelle Gefälle bald zugunsten Amerikas. Bei der Wiener Weltausstellung 1873 punkteten die USA mit innovativer Technik. Die Autoren Andreas und Carola Augustin und Regisseur Stefan Gavac erzählen in dieser ORF-III-Neuproduktion, wie die Habsburger den neuen Westen für sich entdeckte.

Danach zeigt ORF III „Stipsits & Rubey: Gott und Söhne“ (21.55 Uhr). Sie spielen Dutzende Charaktere, entwerfen Verfolgungsjagden und haben viel Spaß dabei. Leider sterben die Figuren alle nacheinander. Und schließlich müssen die beiden erkennen, dass sie selbst nur zwei Skizzen eines Drehbuchs sind.

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