Außerdem: Viermal „Erbe Österreich“ u. a. mit „Mysterien in Rot-Weiß-Rot“ Teil 4 „Habsburgs rätselhaftes Ende“ und „Wiener Kaffeehausgeschichten“

Wien (OTS) Der „ORF III Kulturdienstag“ präsentiert am 10. Dezember 2019 Historisches: Peter Handke wird mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Zum zweiten Mal nach Elfriede Jelinek 2004 geht die höchste literarische Auszeichnung damit an eine/n österreichische/n Schriftsteller/in. ORF III begleitet die Preisverleihung ab 16.20 Uhr mit einer rund 90-minütigen Live-Sondersendung inklusive Schaltungen nach Stockholm – vom feierlichen Einzug der Königsfamilie und der Preisträgerinnen und Preisträger über die Laudatio für Peter Handke bis zum Schlussapplaus –, kommentiert von einer aus Literaten und Kennern der Branche bestehenden Gesprächsrunde im Studio im ORF-Zentrum. Moderiert wird die Sendung von Ani Gülgün-Mayr, die Schriftsteller Daniel Wisser, Philosoph Konrad Paul Liessmann, Journalistin und Autorin Angelika Hager sowie Journalist und „erLesen“-Moderator Heinz Sichrovsky begrüßt.

Rund um die Live-Übertragung stehen außerdem drei Dokumentationen mit Schweden-Bezug auf dem Programm: „Wildes Skandinavien: Schweden – Im Reich der Elche“ (14.35 Uhr), „Kulturlandschaften Europas:
Südschweden“ (15.25 Uhr) sowie anschließend an die Live-Übertragung „Kronprinzessin und Superstar – Kronprinzessin Victoria von Schweden“ (17.55 Uhr).

Der „Erbe Österreich“-Hauptabend startet mit dem vierten Teil von Christian Papkes Reihe „Mysterien in Rot-Weiß-Rot“ rund um „Habsburgs rätselhaftes Ende“ (20.15 Uhr). Viele Rätsel und Fragen ranken sich um das Ende der Habsburger 1918: Welchen persönlichen Anteil trug Kaiser Karl am Ende der Monarchie, und hätte man eine Ikone wie Franz Joseph, wenn er noch gelebt hätte, ebenfalls so leicht vom Thron gestoßen? Wer hatte Jahrzehnte später ein Interesse daran, ausgerechnet diesen gescheiterten Kaiser Karl mit der Seligsprechung zur Ehre der Altäre zu erheben? Und was hatte es mit dem berühmten Diamanten aus Sisis Diadem, dem Florentiner, auf sich, dem bereits damals der Ruf vorausgeeilt war, Unglück zu bringen, und der beim Versuch, ihn zu Geld zu machen, bei einem Schweizer Juwelier angeblich verschwand?

„Wiener Kaffeehausgeschichten“ (21.05 Uhr) erzählt anschließend eine weitere Ausgabe von „Erbe Österreich“. In Wien ist das Wiener Kaffeehaus eine beinahe schon mythische Institution, wie auch die ORF-III-Produktion von Gebhard Hölzl zeigt. Es gilt als Schauplatz des Fin de Siècle, wo Weltliteratur entstand und Politik gemacht wurde. Und es hat sich als Gemeinplatz der Wiener Gemütlichkeit etabliert.

Danach steht ein Ausflug in den „Lebensraum Hotel Imperial“ (21.55 Uhr) auf dem Programm – ein Glanzstück der Wiener Ringstraße und eines der feudalsten Hotels der Stadt. Hochkarätige Staatsgäste, allen voran die Queen, haben unter diesem Dach bereits genächtigt. Die ORF-III-Dokumentation von Stefan Regenfelder zeigt das Hotel Imperial im Gestern, Heute und Morgen.

Zum Abschluss des Abends zeigt ORF III den von Klaus T. Steindl gestalteten Film „Peter Rosegger – Waldbauernbub und Revolutionär“ (22.40 Uhr). Die Doku über den steirischen Heimatdichter erinnert nicht nur an dessen verschiedene Lebensetappen, sondern reflektiert die Zeit aus heutiger Sicht.

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