Finale mit Bilanz des Sommers am 27. Oktober

Wien (OTS) Zum letzten Mal für heuer porträtiert Nina Horowitz sechs einsame Herzen auf Partnersuche: In der neunten, finalen Kandidatenfolge der 25. Staffel von „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ am Montag, dem 6. September 2021, um 20.15 Uhr in ORF 2 stellen sich noch einmal drei Damen und drei Herren – diesmal aus Wien, Niederösterreich, Kärnten und Vorarlberg – dem Publikum vor. Ein Single-Mann, der weiß, was er sicher nicht will, ist der Niederösterreicher Ernstl: Ja nicht zu brav und artig darf seine Traumfrau sein, schließlich hat das Kind in ihm noch viele lustige Ideen auf Lager. Die Wienerin Gaby hingegen weiß ziemlich genau, welchen Typ Mann sie kennenlernen möchte: „Einen Wild-West-Helden, unheimlich männlich: Mit O-Beinen, Dreitagesbart und Hut“ findet sie sexy.
Zum Abschluss der Jubiläumssaison steht am Mittwoch, dem 27. Oktober, ebenfalls um 20.15 Uhr in ORF 2, die traditionelle „Liebesg’schichten und Heiratssachen“-Bilanz des Sommers auf dem Programm.

Die letzten sechs Kandidatinnen und Kandidaten im Überblick:

Ernstl, 60-jähriger Frisör aus Niederösterreich, weiß etwas, das viele andere Menschen noch lernen müssen. Findet er jedenfalls: „Man darf aus einem Bröserl keinen Mount Everest machen!“ Das bringt nichts, meint der Single-Mann. Seine neue Partnerin soll natürlich sein: „Wenn eine Frau sich immer so gekünstelt gibt – als ob sie gerade bei den ‚Vorstadtweibern‘ oder ‚Sex and the City‘ mitspielt –, dann ist das nichts für mich“, lacht er. Zur Auflistung, was seine Traumfrau mitbringen sollte, fällt ihm noch einiges ein: „Sie sollte zwischen 50 und 60 Jahre alt sein und nicht zu brav.“ Zu artig, das sei nichts für ihn: „Ich habe das Kind noch in mir und immer noch lustige Ideen. Das soll die Frau gleich wissen.“ Deshalb möchte Ernstl auf keinen Fall ein Hausmütterchen als Partnerin haben. Zu Hause ist der Kandidat im schönen Wienerwald, wo er gern mit seinem Oldtimer durchs Grüne fährt und mit seiner Kombo Musik macht. Der Niederösterreicher hat sich mittlerweile als Teufelsgeiger einen Namen gemacht. Seinen Beruf, das Haareschneiden, liebt er heiß: „Ich bin aber kein Schickimicki-Frisör“, betont der Figaro, der selbst nie mit akkuratem Haarschnitt durch die Straßen spaziert. Über seine vergangenen Beziehungen spricht Ernstl nicht viel: „Was war, das war. Ich will gar nicht erzählen, warum und wieso meine Beziehungen gescheitert sind. Das hätten sich meine Ex-Partnerinnen wirklich nicht verdient“, erklärt er es. Jetzt sucht er die Grande Amore! Und wird sie auch finden, ist er sich sicher.
Gaby, 64-jährige Journalistin aus Wien, ist Musikerin im Herzen. Die fröhliche Kandidatin war in den 1980er Jahren Teil einer Mädchenband. In ihrer Wohnung regieren Lilatöne: „So wie bei den Königinnen“, schmunzelt sie selbstironisch. Was ihr als Tüpfelchen auf dem „i“ noch fehlt, ist ein Märchenprinz, von dem sie über die Sendung gefunden werden möchte. Längere Beziehungen hat Gaby einige gehabt. Zweimal war sie verheiratet, für ein ganzes Leben hat es nicht gereicht, aber sie ist mit allen ehemaligen Partnern noch gut befreundet. Der neue Mann an ihrer Seite soll groß sein und Haare haben, das ist der Wienerin wichtig, auch wenn es auf den ersten Blick etwas oberflächlich scheinen mag. Der Traumpartner soll auch einen Sinn für das Schöne im Leben haben: „Ich bin sicher keine Frau, die bei einem Essen nur zwei Salatblätter isst.“ Die ausgesprochene Hedonistin gönnt sich schon mal in einem schönen Gastgarten eine Stelze und ein Bier. Was sie sexy findet? Da muss Gaby nicht lang nachdenken: „Einen Mann mit O-Beinen. Da sieht man so einen Wild-West Helden vor sich. Unheimlich männlich. Mit einem 3-Tages-Bart und Hut.“
Klausi, 45 „plus plus“, Zauberkünstler aus Kärnten, führt ein energiegeladenes Leben. Um sich zu entspannen, schaut er gern in sein Aquarium, vor dem er auch hin und wieder einschlummert. Über die „Liebesg’schichten“ möchte der Single einen ganz bestimmten Typ Frau finden: „Ich suche keine Schönwetterfrau, sondern eine, mit der man auch im Zelt übernachten kann.“ Wenn die neue Flamme in Abendkleidung eine gute Figur macht und ihn zu einer Zaubervorstellung begleitet, hat er trotzdem nichts einzuwenden, ganz im Gegenteil: Klausi liebt Damen, die sich in High Heels wohl fühlen: „Ich kann ja schließlich auch auf Stelzen gehen“, scherzt er im Gespräch mit Nina Horowitz. Die Frau an seiner Seite sollte zwischen 35 und 45 Jahre alt sein. Sein eigenes Alter möchte der Kärntner im Fernsehen übrigens nicht preisgeben, das flüstert er dann lieber seiner neuen Traumfrau zu. Obwohl er sich vielseitig zu beschäftigen weiß, gibt es in seinem Leben auch einsame Momente, am Abend vorm Schlafengehen zum Beispiel kann es schon ruhig werden in seiner Wohnung. Deshalb hätte Klausi jetzt gern wieder eine neue Frau, die er in die Arme schließen kann.

Aus Kärnten kommt auch die 45-jährige Angestellte Sonja, die genau weiß, wie ihr Traummann aussieht: Er soll bitte eine Mischung aus Rudi Anschober und Robert Kratky sein! Auch, wenn sie die beiden nicht persönlich kennt, ist die Singlefrau sich sicher: „Der Rudi ist der seriöse, sicherheitsgebende Mann und der Robert macht oft einen guten Schmäh.“ Intelligent, humorvoll und vor allem charmant – diese Eigenschaften sollte ihr Mr. Right haben. Auch, wenn er nicht Rudi oder Robert heißt. Und: „Ich will keinen Stubenhocker und auch keinen Gasthaus-Heini.“ Die richtige Mischung macht’s, präzisiert Sonja ihre Vorstellungen. Außerdem sollte der neue Mann älter sein als sie selbst, weil sie mit jüngeren Männern in ihrer Vergangenheit einfach nicht so gut harmoniert habe: „Zwischen 45 und 60 Jahre alt wäre gut.“ Jedenfalls ist die Kandidatin sich sicher: „Ich möchte nicht mehr einsam sein!“ Wenn sie einen Neuen findet, spielt’s wieder Caramba in ihrem Leben.
Heli, 64, Zuckerbäcker i. R. aus Vorarlberg, wünscht sich eine Frau, die genauso humorvoll ist wie er selbst: „Ich bin tippi-toppi, ich bin der Heli, der Galoppi!“ Diesen Spruch macht der Vorarlberger gern, um zum Beispiel die Stimmung bei diversen Runden aufzulockern. Heli ist ein ambitionierter Hobby-DJ. Das präsentiert er auch in seinem „Liebesg’schichten“-Porträt, wenn sich zu „Bad“ von Michael Jackson in seinem Wohnzimmer die Diskokugel ekstatisch zum Takt bewegt. Der ehemalige Zuckerbäcker ist auch ein leidenschaftlicher Tänzer: „Ich hätte eine Freude, wenn meine neue Partnerin mit mir in den Himmel tanzt.“ Auch sonst weiß der 64-Jährige genau, was er will:
„Ich suche eine Frau, die ruhig auch ein bisschen fester sein kann und auf keinen Fall ein Modepüppchen ist. Sie soll so sein, wie sie ist.“ Außerdem soll die Zukünftige auch seine Katzen akzeptieren, die sogar ab und zu in sein Bett dürfen: „Aber das kann ich ja dann mit der neuen Frau besprechen,“ lacht Heli. Manchmal fühlt er sich allein und hat lange gebraucht, bis er den plötzlichen Tod seiner Frau vor sechs Jahren verkraften konnte: „Beim Fernsehen, oder wenn ich ein Gläschen Wein am Balkon trinke, da spüre ich die Einsamkeit.“ Jetzt ist damit genug, findet Heli. Eine neue Frau gehört in sein Leben.

Ilse, 71 Jahre, Programmiererin im Ruhestand aus Wien, hat gerne gearbeitet: „Aber keine Sorge, der neue Mann muss kein Mathematikgenie sein. Ich habe mit meinem Beruf abgeschlossen“, lacht sie. Schön wäre es, wenn der neue Partner gute Laune in ihr Leben bringen würde, denn Ilse ist derzeit ein bisschen einsam. Vor Kurzem ist ihr zweiter Gatte verstorben, und dann auch noch ihr Hund. Die Wienerin hätte gern einen gepflegten, toleranten und ein wenig gebildeten Herr im Leben. Was ihr noch wichtig ist: „Er sollte mindestens genauso groß sein wie ich, also 1,75 m, aber schön muss er nicht sein.“ Denn ihre Lebenserfahrung hat gezeigt: „Schönheit vergeht!“ Viel wichtiger sei ihr, dass man einander in einer Partnerschaft respektiert: „Wenn er charmant ist, ist das auch kein Nachteil“, schmunzelt Ilse. Sehr sympathisch findet die Kandidatin Männer wie Alfons Haider und Gery Keszler: „Der Neue muss ja nicht genauso aussehen, aber die beiden haben so eine positive Ausstrahlung, die mir gefällt.“

Liebesg’schichten und Heiratssachen in der TVthek und auf Flimmit

Nach der TV-Premiere in ORF 2 sind die Sendungen sieben Tage via ORF-TVthek (https://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar. Dacapo-Termine gibt es samstags um 9.05 Uhr in ORF 2 bzw. ab ca. 10.45 Uhr in 3sat.
Fans der ORF-Kultreihe finden alle bisherigen Staffeln von „Liebesgschichten und Heiratssachen“ zum Streamen auf Flimmit (https://flimmit.at). Auf die Suche nach dem Phänomen des Erfolgsformats begibt sich außerdem die 2016 entstandene Dokumentation „20 Jahre ‚Liebesg’schichten und Heiratssachen‘ – Das Geheimnis des Erfolgs“, die ebenso auf Flimmit zu finden ist.

Weitere Details zur Jubiläumsstaffel von „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ – eine Produktion des ORF, hergestellt von TALK-TV – sind unter presse.ORF.at abrufbar.

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