Außerdem: „Die Kulturwoche“

Wien (OTS) Die „matinee“ am Sonntag, dem 22. Mai 2022, um 9.05 Uhr in ORF 2 würdigt zunächst mit einer Ausgabe der Porträtreihe „Orte der Kindheit“ Starbariton Bo Skovhus, der an diesem Tag seinen 60. Geburtstag feiert. Darin taucht der sympathische Sänger gemeinsam mit Peter Schneeberger in seine Kindheitserinnerungen in Dänemark ein. Danach steht „Die wahre Miss Marple – Der kuriose Fall Margaret Rutherford“ (9.35 Uhr) anlässlich des 50. Todestags der britischen Schauspielerin im Mittelpunkt, die durch ihre Verkörperung von Agatha Christies schrulliger Amateurdetektivin weltberühmt wurde. Die Dokumentation von Rieke Brendel und Andrew Davies beleuchtet Rutherfords skurrile Biografie, die noch viel merkwürdiger und spannender ist als jene ihres filmischen Alter Egos. „Die Kulturwoche“ (10.35 Uhr) mit aktuellen Berichten und Tipps beschließt den von Teresa Vogl präsentierten ORF-Kulturvormittag.

„Orte der Kindheit – Bo Skovhus“ (9.05 Uhr)

Seit Langem hat Opernstar Bo Skovhus in Wien eine neue Heimat gefunden. Für die ORF-Reihe „Orte der Kindheit“ machte der charismatische Bariton mit Peter Schneeberger eine Reise in seine frühe Vergangenheit. Im Film erzählt er von seinen Hobbys und Träumen in der dänischen Heimat und berichtet, dass er es allein seiner Faulheit und dem Zufall zu verdanken hat, dass er überhaupt Opernsänger geworden ist. Gemeinsam mit dem Filmteam besucht Skovhus seine Eltern, geht u. a. in der kalten Nordsee schwimmen, mit dem Vater auf Jagd und nimmt an einem Familientreffen bei seinem Bruder teil. Regie bei dieser Folge der TV-Produktion führte Ute Gebhardt.

Alle bisherigen Ausgaben von „Orte der Kindheit“ können auf Flimmit (flimmit.at) gestreamt werden.

„Die wahre Miss Marple – Der kuriose Fall Margaret Rutherford“ (9.35 Uhr)

Miss Marple war die Rolle ihres Lebens, die ihr wie auf den Leib geschrieben schien: Margaret Rutherford wurde zum Inbegriff der skurrilen Hobbyschnüfflerin – frech, besserwisserisch, enthusiastisch, mit vollem Körpereinsatz und von imposanter Statur. Schon in ihrem späten Filmdebüt im Alter von 42 Jahren wirkte sie bereits wie eine alte Frau: rüstig, beweglich, aktiv, aber alt. Ihre Filme, insbesondere die vier „Miss Marple“-Filme – mehr waren es tatsächlich nicht –, werden weltweit häufig im Fernsehen gezeigt. Die originelle Marke Marple-Rutherford existiert immer noch, sie verjährt nicht. Auch 50 Jahre nach ihrem Tod wird die Schauspielerin weltweit geliebt und als Personifizierung der englischen Exzentrikerin bewundert.
Die Dokumentation zitiert Margaret Rutherfords Autobiografie von 1971, die sie der 2013 verstorbenen Schriftstellerin Gwen Robyns erzählt hat und setzt Stück für Stück Beweise, Hinweise, Spuren, Tatorte und Zeugen zusammen, die mit Rutherfords Leben zu tun haben:
Anekdoten über den allgegenwärtigen Stringer Davis, der stets Tee und Kekse bereithielt und sich auch sonst in wirklich jeder Lage um Margarets Wohlbefinden kümmerte – nicht nur als Filmpartner. Oder auch der geheimnisvolle Mord, den Margarets Vater in geistiger Umnachtung an ihrem Großvater beging – der wohl dunkelste Fleck in der Familiengeschichte der Rutherfords. Wie in einem Kriminalfall ergeben sich immer wieder Überraschungen, die nicht nur an den unterschiedlichen Drehorten, sondern vor allem von den „Zeugen“ ihres Lebens erzählt, aufgedeckt, hinterfragt werden.

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