Außerdem: „Die Kulturwoche“, „Museum für Zwei – mumok wien“ – ab 9.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) Literatur, Tanz, Kunst und Schauspiel – weit gefasst ist der Themenbogen der „matinee“ am Sonntag, dem 5. September 2021, um 9.05 Uhr in ORF 2. Eröffnet wird der von Teresa Vogl präsentierte ORF-Kulturvormittag mit einem Porträt der britischen Autorin Daphne du Maurier, deren berühmtester Roman „Rebecca“ vor mehr als 100 Jahren erschienen ist. Danach steht mit „Live!“ (10.00 Uhr) aus der Wiener Staatsoper die Neueinstudierung von Hans van Manens legendärer Ballettchoreografie durch den neuen Ballettdirektor Martin Schläpfer auf dem Programm. Nach der „Kulturwoche“ (10.30 Uhr) mit aktuellen Berichten und Tipps führt in einer neuen Ausgabe der Kurzreihe „Museum für Zwei“ (10.50 Uhr) Direktorin Karola Kraus Schauspielerin Caroline Peters durch das mumok in Wien.

„Daphne du Maurier: Auf den Spuren von Rebecca“ (9.05 Uhr)

Der Film von Elisabeth Aubert Schlumberger geht dem rätselhaften Leben der britischen Schriftstellerin Daphne du Maurier (1907–1989) auf den Grund, deren Roman „Rebecca“ zu ihrer eigenen Überraschung binnen kürzester Zeit zu einem Bestseller avancierte und Alfred Hitchcock als Filmvorlage diente. Der Stoff feierte auch als Musical, das 2006 in Wien uraufgeführte wurde, Erfolge. Daphne du Maurier schrieb 17 Romane, rund 50 Erzählungen, zwei Biografien und zwei Theaterstücke. Sechs ihrer Romane wurden für das Kino verfilmt. Ihre Werke gelten heute als Klassiker der englischen Literatur. Die Autorin scheint ihren Romanfiguren ähnlich gewesen zu sein:
undurchsichtig, ambivalent, unfassbar und faszinierend. Schon ihre Kindheit war geprägt von der Welt der Phantasie und des Theaters. Ihr Vater, Gerald du Maurier, zählte zu den gefragtesten Schauspielern seiner Zeit. Daphne du Maurier selbst war schon als Kind mit Notizheft und Stift hinter dem Ohr unterwegs, um Ideen zu notieren. Noch als Schülerin schrieb sie ihre ersten Geschichten und ließ mit ihrem außergewöhnlichen Schreibstil die Verleger aufhorchen. Um die komplexe Persönlichkeit der Autorin möglichst genau zu erfassen, lässt die Dokumentation viele Insider zu Wort kommen, darunter Du Mauriers französische Biografin Tatiana de Rosnay, verschiedene britische Expertinnen wie Laura Varnam und Tessa Montgomery, die Tochter der Schriftstellerin. Eingebettet sind die Interviews, Zitate, Archivaufnahmen und Filmausschnitte in die pittoreske Landschaft Cornwalls, in der „Rebecca“ spielt und die Du Mauriers Lebensmittelpunkt war.

„Live!“ (10.00 Uhr)

Mit der Neueinstudierung von Hans van Manens legendärer Choreografie „Live“ zur 7. Symphonie von Gustav Mahler, einer Ikone der Tanzgeschichte, eröffnete der neue Ballettdirektor Martin Schläpfer vergangenen Dezember seine erste Saison an der Wiener Staatsoper. COVID-bedingt fand die Premiere ohne Publikum statt. Der ORF zeichnete den gesamten Ballettabend, dem eine Uraufführung zu Mahlers 4 Symphonie folgte, auf.
„Live“ ist 1979, in der Pionierzeit der Videotechnik, von Hans van Manen als meisterhaftes Vexierspiel über die Mechanismen der Wahrnehmung kreiert worden. In Amsterdam uraufgeführt, wurde das Werk bisher ausschließlich vom Het Nationale Ballet, dem der 89-jährige Hans van Manen bis heute als Hauschoreograf verbunden ist, getanzt. Auf besonderen Wunsch Martin Schläpfers hat der Niederländer seine Arbeit dem Wiener Staatsballett und damit erstmals einer weiteren Compagnie anvertraut. Henk van Dijk, der „Live“ seit der Uraufführung als Kameramann begleitet hat, gab in Wien seine letzte Vorstellung. Der Inhalt: Eine Frau, ganz allein auf der großen Bühne, mit dem Rücken zum Publikum gewandt. Auf ihre Füße ist eine auf dem Boden liegende Kamera gerichtet. Ein Mann kommt dazu, hebt die Kamera auf und lässt sie über das Publikum schweifen. Riesengroß auf eine Leinwand geworfen, werden die Zuseher/innen zu Protagonisten dieses Stückes, das sich – mit dem Medium des Films – schließlich ins Foyer der Staatsoper und hinaus in die Wiener Nacht öffnet. Als Solotänzer sind Olga Esina und Marcos Menha zu erleben, am Klavier begleitet Shino Takizawa. Für die TV-Bildregie zeichnet Myriam Hoyer verantwortlich.

„Museum für Zwei – mumok wien“ (10.50 Uhr)

„Enjoy – Die mumok Sammlung im Wandel“ ist der Titel der aktuell laufenden großen Schau im mumok, dem Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, die einen umfassenden Einblick in die Bestände des Hauses aus den vergangenen Jahrzehnten gibt. Eine ideale Gelegenheit, das mumok im Rahmen der ORF-Reihe „Museum für Zwei“ zu besuchen. Darin erkundet Burgschauspielerin Caroline Peters gemeinsam mit Direktorin Karola Kraus Rares, Exemplarisches und Staunenswertes. Die Sendung gestalteten Armin Koch und Daniel Budka.

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