Zivilgesellschaft protestiert gegen Vereinnahmung des ORF

Wien (OTS) Anlässlich der morgen startenden Medienenquete der Regierung formiert sich breiter Protest. Während zwei Tage lang von der Regierung geladene Gäste über die Zukunft des Öffentlich-Rechtlichen beraten, übt die Zivilgesellschaft Kritik:

“Die Regierung versucht seit Monaten, den ORF immer mehr zu vereinnahmen. Das macht vielen Bürgerinnen und Bürgern Sorgen”, sagt Maria Mayrhofer, Geschäftsführerin der zivilgesellschaftlichen Kampagnenorganisation #aufstehn. “Sie wünschen sich unabhängige Berichterstattung und wollen nicht zusehen, wie der Druck der Regierung auf den Öffentlich-Rechtlichen wächst.”

Bereits mehr als 45.000 Menschen haben den #aufstehn-Appell gegen die Vereinnahmung des ORF unterzeichnet. Kürzlich veröffentlichte die Organisation ein durch Kleinspenden schwarmfinanziertes Video zur Rettung des ORF. Darin berichten Prominente wie Erni Mangold und Manuel Rubey sowie weitere Bürgerinnen und Bürger, was ihnen der ORF bedeutet und warum sie sich für den Erhalt seiner Unabhängigkeit einsetzen.

Heute Abend ab 18 Uhr veranstaltet ein Bündnis aus Zivilgesellschaft und Kultur- und Medienschaffenden, darunter auch #aufstehn, “Die öffentliche, bessere Medienenquete” am Wiener Karlsplatz. Mit Diskussionsbeiträgen sowie musikalischen und künstlerischen Darbietungen protestiert das Bündnis gegen die Einflussnahme und den Umbau des ORF durch die Regierung.   

ACHTUNG REDAKTIONEN:
Kostenlose Pressefotos
von der Kundgebung finden Sie heute ab 19:30 hier: https://bit.ly/2kSr1Xe
Online-Appell: aufstehn.at/orf-retten  
Video “ORF retten”: aufstehn.at/orf-retten-video/

Rückfragen & Kontakt:

MMag.a Maria Mayrhofer (Geschäftsführerin Aufstehn.at), presse@aufstehn.at, +436508191187

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