PCC-Konzern steigert Halbjahresumsatz auf 668,1 Mio. Euro und Halbjahres-EBITDA auf 143,0 Mio. Euro

Duisburg (ots) Die Duisburger Beteiligungsholding PCC SE hat ihren Erfolgstrend mit deutlich über den Erwartungen liegenden Ergebnis- und Umsatzsteigerungen im zweiten Quartal 2022 ausgebaut. So stieg der Quartalsumsatz der PCC-Gruppe im Jahresvergleich um 34,8 % auf 322,8 Millionen Euro. Der Konzernumsatz im ersten Halbjahr erhöhte sich um 49,0 % auf 668,1 Millionen Euro. “Wesentlich für diese Entwicklung waren die anhaltend hohen und deutlich über unseren Erwartungen liegenden durchschnittlichen Verkaufspreise insbesondere für das Chlor-Kuppelprodukt Ätznatron und andere Chlor-Derivate sowie für Tenside”, erklärt Ulrike Warnecke, Vorstand der PCC SE, und fügt hinzu: “Auch ergebnisseitig übertrafen wir sowohl die sehr guten Vorjahreswerte als auch die hohen Erwartungen an das laufende Geschäftsjahr.”

Der PCC-Konzern steigerte das Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im zweiten Quartal auf 67,1 Millionen Euro und im ersten Halbjahr auf 143,0 Millionen Euro, ein Plus von 33,4 % beziehungsweise 65,9 % gegenüber Vorjahr. Das operative Ergebnis (EBIT) kumulierte sich zum Halbjahresende auf 107,1 Millionen Euro, mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr. Das Vorsteuerergebnis (EBT) erhöhte sich im ersten Halbjahr auf 100,9 Millionen Euro, was dem Dreifachen des Vorjahreswertes entspricht. Damit lag das EBT im PCC-Konzern schon zum Ende des ersten Halbjahres 2022 über den im Rekordjahr 2021 insgesamt erzielten 91,7 Millionen Euro.

Highlights der Entwicklung in den Konzernsegmenten

Das aktuell umsatzstärkste und profitabelste Konzernsegment Chlor & Derivate konnte seine bisherige starke Performance im zweiten Quartal 2022 sogar noch steigern. Aufgrund des unverändert hohen Bedarfs an Chlor und Chlor-Derivaten blieben die durchschnittlichen Verkaufspreise für alle Chlor-Produkte auf hohem Niveau. Die Business-Unit Chlor der PCC Rokita SA, des größten Unternehmens der PCC-Gruppe, schloss daher das zweite Quartal sehr erfolgreich und weit über Vorjahr ab. Auch das Segment Tenside & Derivate verzeichnete im zweiten Quartal 2022 erneut eine sehr erfolgreiche Geschäftsentwicklung. Die größte Beteiligung dieses Segments, die PCC Exol SA, erzielte insbesondere bei ihren Vorprodukten für die Reinigungs- und Körperpflegemittelindustrie deutlich höhere Absatzmengen. Im Segment Polyole & Derivate schwächten sich Umsatz- und Ergebnisentwicklung infolge rückläufiger Nachfrage unter anderem aus der Möbelindustrie zwar ab, blieben aber weiterhin deutlich positiv. Im Segment Silizium & Derivate gerieten die Verkaufspreise für Siliziummetall im Laufe des zweiten Quartals aufgrund rückläufiger Nachfrage unter anderem aus der stark vom Automotive-Sektor abhängigen Aluminiumindustrie unter Druck. Außerdem stieg das Angebot aus China und in Erwartung weiter fallender Preise hielten sich daher auch viele Abnehmer aus anderen Anwendungsbereichen mit Zukäufen zunächst zurück. Trotz dieses schwierigen Marktumfelds schloss die PCC BakkiSilicon hf. mit ihrer Siliziummetall-Anlage in Island auch das zweite Quartal 2022 positiv ab.

Tilgung endfälliger Anleihe

Zum 1. Juli 2022 tilgte die PCC SE die endfällige 4,00%-Anleihe ISIN DE000A2GSSY5 mit einem Rückzahlungsvolumen von 25,0 Millionen Euro.

Die genannten Konzernkennzahlen sind ungeprüft. Der PCC-Konzern Quartalsbericht 2/2022 ist online unter https://www.pcc-finanzinformationen.eu verfügbar.

Kurzportrait der PCC SE

Die PCC SE mit Hauptsitz in Duisburg ist die Beteiligungsholding der weltweit tätigen PCC-Gruppe mit mehr als 3.300 Mitarbeitenden. Ihre Konzerngesellschaften verfügen über Kernkompetenzen in der Produktion von chemischen Rohstoffen und Spezialchemikalien, Silizium und Silizium-Derivaten sowie im Bereich Containerlogistik. Als langfristig orientierter Investor konzentriert sich die PCC SE darauf, durch nachhaltige Investitionen die Unternehmenswerte ihrer Beteiligungen kontinuierlich zu steigern und beständig neue Werte zu schaffen. Die größten Chemieproduzenten der PCC-Gruppe sind die PCC Rokita SA, ein bedeutender Chlor-Hersteller und Osteuropas führender Produzent von Polyolen, sowie die PCC Exol SA, einer der modernsten Tenside-Produzenten in Europa. Die PCC BakkiSilicon hf. betreibt in Island eine der weltweit modernsten und klimafreundlichsten Siliziummetall-Produktionsanlagen. Gegründet wurde die PCC 1993 von Waldemar Preussner, Alleinaktionär der PCC SE, der heute den Vorsitz im Aufsichtsrat innehat. Im Geschäftsjahr 2021 erzielte die PCC-Gruppe mit einem Konzernumsatz von 979,6 Millionen Euro ein Konzernergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 197,5 Millionen Euro. Das Investitionsvolumen belief sich 2021 auf 110,9 Millionen Euro. Weitere Informationen über die PCC finden Sie unter https://www.pcc.eu .

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