Wien (OTS) „Die beim gestrigen Ministerrat beschlossenen minimalen Verbesserungen für manche Betroffenen bei den Pensionen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie wiederum nur ein weiteres Mosaiksteinchen in einem Flickwerk darstellen. Eine umfassende Reform, die ein gerechtes System für alle und ein Altern in Würde sicherstellt, ist wiederum ausgeblieben“, kritisierte heute der freiheitliche Seniorensprecher und Obmann des Österreichischen Seniorenrings, NAbg. Werner Neubauer.

Die Erhöhung des Ausgleichszulagenrichtsatzes für jene, die dreißig Versicherungsjahre nachweisen können, sei ein erster Schritt in die richtige Richtung, weil dadurch Leistung honoriert werde. „Es wird sich aber in der Praxis nur für wenige auswirken, wenn der aktuelle Richtsatz für Ehepaare bestehen bleibt. Denn wenn dann der Partner nur 323,59 Euro an Pension erhält, war es das schon wieder mit der segensreichen Verbesserung und Armutsbekämpfung“, sagte Neubauer.

„Da aber minimale Verbesserungen besser sind als gar keine, wird die FPÖ hier ihre Zustimmung geben, jedoch gleichzeitig auf ihren langjährigen Forderungen nach einer Mindestpension von 1.200 Euro unabhängig vom Partnereinkommen mit einer echten kaufkraftsichernden jährlichen Anpassung bestehen und dies mitteln gesondertem Antrag einmal mehr bekräftigen“, kündigte Neubauer an.

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