Wien (OTS/SPW-K) „Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der sogenannten ‚Willkommenskultur’ und der Neuverschuldung der Stadt, das weise ich zurück“, so SP-Gemeinderat Peter Florianschütz in der heutigen Generaldebatte zum Wiener Budget in Richtung Opposition. Und weiter: „Und ja, es gibt so etwas wie eine Willkommenskultur in Wien. Das ist ein Schlagwort, das ich mir nicht madig machen lasse. Denn ich frage Sie: Was ist das Gegenteil von Willkommenskultur und wer will das?“. Florianschütz appelliert in dem Zusammenhang vor allem an die ÖVP, die sich immer noch als „christlich-sozial“ deklariert:
„Bitte versuchen Sie, das in Ihrer Politik zu bedenken.“

Wien steht im europäischen Vergleich gut da

„Mit dem gelungenen Finanzausgleich sind wir hier in einer wesentlich glücklicheren Situation als viele andere in Europa“, so Florianschütz, der auf Frankreich verweist: Dort beklagen 96 Prozent der Gemeinden eine Minderfinanzierung. Weiters fordert Florianschütz Finanzierungsmodelle von der EU ein, die es ermöglichen, nachhaltige Investitionen aus den Maastricht-Kriterien herauszunehmen.

Wien-Haus sichert starke Verbindung Wiens mit der EU

„Wir sind Mitglied der europäischen Familie, darauf können wir auch stolz sein. Wien hat sowohl als Stadt als auch als Bundesland einen hohen Stellenwert auf europäischer Ebene“, sagt Florianschütz, der in dem Zusammenhang auf das Wien-Haus in Brüssel verweist, das heuer sein 20-jähriges Bestehen feiert und eine starke Verbindung Wiens mit der EU sicherstellt.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Wien Rathausklub
(01) 4000-81 922
www.rathausklub.spoe.at



Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.