Zusammenlegung von Arbeits- und Wirtschaftsministerium unter Minister Kocher wichtiges Signal – Multikrisen zwingen zu raschen und systemischen Reformanstrengungen

Wien (OTS) „Wir begrüßen die Aufwertung von Martin Kocher zum Bundesminister für Arbeit, Wirtschaft und Tourismus ausdrücklich. Dass die beiden so wichtigen Themen Arbeit und Wirtschaft in die Hand eines erklärten Verfechters evidenzbasierter Politik gelegt werden, ist ein wichtiges Signal in schweren Zeiten“, so der Präsident der Industriellenvereinigung Wien, Christian C. Pochtler. Natürlich sei auch den neuen Mitgliedern der Bundesregierung zu gratulieren, sowohl dem neuen Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig als auch den beiden Staatssekretären Susanne Kraus-Winkler und Florian Tursky. Nun gelte es, „schnell in den Arbeitsmodus zu wechseln – die aktuellen Multikrisen zwingen uns einfach dazu, nun rasch durchdachte und systemische Reformanstrengungen anzugehen“, so Pochtler deutlich, der darauf verwies, dass „Österreich einfach viel zu lange zu viele Baustellen immer nur mit noch mehr Steuermitteln und Umverteilung zugedeckt hat. Das geht sich nicht mehr aus!“

Vor allem sei eine gewisse Eile geboten, so sei es etwa bei der galoppierenden Inflation bereits „5 nach 12. Hier muss rasch gegengesteuert werden, dann sonst geraten wir ab dem Herbst tatsächlich noch stärker in die Lohn-Preis-Spirale. Die Abschaffung der kalten Progression muss endlich umgesetzt werden, und zwar mit Wirksamkeit spätestens schon für das kommende Jahr 2023.“ Die aktuellen Herausforderungen seien massiv, so der Präsident, aber dies müsse „die Bundesregierung als Chance begreifen: Wir brauchen auch in Österreich endlich eine klare Zeitenwende und müssen nun all jene grundlegende Reformen nachholen, die wir in der Vergangenheit vor uns hergeschoben haben. Diese Regierung muss mutig genug sein, Österreich endlich wieder nachhaltig und damit generationengerecht und zukunftsfit zu machen.“

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