Wien (OTS/SK) Scharfe Kritik an der Einstellung der Aktion 20.000 durch die schwarz-blaue Regierung übt der burgenländische SPÖ-Abgeordnete, SPÖ-Landwirtschaftssprecher Erwin Preiner. „Mit der Aktion 20.000 hätten im Burgenland bis 30. Juni 2019 ca. 800 zusätzliche neue Stellen geschaffen werden können – das ist für die über 50-Jährigen jetzt wahrscheinlich Schall und Rauch“, so Preiner heute bei einer Pressekonferenz im burgenländischen Neusiedl/See. **** 

Preiner wies dazu auch auf die Arbeitslosenzahlen in seinem Bezirk hin: Die Zahl der Arbeitssuchenden im Bezirk Neusiedl, die älter als 50 Jahre alt sind, hat sich von 2007 bis Ende 2017 von 40 auf über 220 mehr als verfünffacht. Anfang 2018 stieg die Zahl der arbeitslosen Männer über 50 im Bezirk sogar um über 2 Prozent. „Die Aktion 20.000 hätte vielen älteren Langzeitarbeitslosen die Chance auf einen Arbeitsplatz und damit auch neue Lebensperspektiven geboten.“ Preiner kritisierte die FPÖ als „Steigbügelhalter“ dieses sozialpolitischen Todesstoßes durch die ÖVP. Er fordert die Rücknahme des Ministerratsbeschlusses und sichert dem burgenländischen Landesrat Darabos volle Unterstützung für dessen Initiative einer bundesweiten Petition aller Soziallandesräte zu.(Schluss) up/ah

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